Drohnen nahe der russischen Grenze in Lettland abgestürzt

    Keystone-SDA
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    Lettland,

    In Lettland sind mehrere Drohnen abgestürzt, die nach Militärangaben von Russland aus in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingeflogen waren. Den Angaben der Streitkräfte zufolge gingen in der Nacht zu Donnerstag zwei unbemannte Flugobjekte in der ostlettischen Region Latgale nieder. Einheiten des Militärs, der Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Berichte über Verletzte gab zunächst es nicht. Ob es sich um russische oder ukrainische Drohnen handelte, blieb zunächst unklar. Allerdings fielen die Vorfälle zeitlich mit ukrainischen Drohnenangriffen auf Ziele in Russland zusammen.

    ARCHIV - Lettlands Grenze zu Russland. Foto: Alexander Welscher/dpa
    ARCHIV - Lettlands Grenze zu Russland. Foto: Alexander Welscher/dpa - Keystone/dpa/Alexander Welscher

    Nach Angaben der Einsatzkräfte ist es möglich, dass eine der Drohnen auf ein Öllager in der Stadt Rezekne stürzte. Grössere Schäden seien dort zunächst nicht zu erkennen gewesen, meldete das lettische Fernsehen unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Lettland grenzt im Osten an Russland und Belarus. Die Bewohner der grenznahen Regionen hatten in der Nacht Handy-Warnungen über eine mögliche Bedrohung des Luftraums erhalten. Nach Armeeangaben waren mehrere Drohnen nach Lettland eingeflogen.

    Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die Invasion des Nachbarn Russland. Flugroboter sind im Laufe der Kampfhandlungen zu einem immer beliebteren Angriffsmittel beider Seiten geworden, weil sie relativ günstig und in grossen Massen eingesetzt werden können, um die Luftabwehr des Gegners zu überwältigen. Die häufig mit elektronischen Störmitteln bekämpften Fluggeräte stellen auch eine Gefahr für Nachbarländer dar. So waren bei ukrainischen Angriffen in jüngster Zeit wiederholt fehlgeleitete Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten geflogen und teils abgestürzt, nachdem sie Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen hatten.

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    Kommentare

    User #4447 (nicht angemeldet)

    Ich verstehe die Ukrainer nicht. Wie können sie es zulassen das ihre Regierung ihr Land und Volk für ausländische Interessen opfert?

    User #2785 (nicht angemeldet)

    Endlich bekommen die Dröhnen diejenige, die diese produzieren und liefern.

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