Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) hat die Ernennung von Ron Prosor zum Botschafter Israels in Deutschland begrüsst.
Prosor 2015 als Botschafter Israels bei der UNO
Prosor 2015 als Botschafter Israels bei der UNO - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Lapid: «Symbol für weitere Stärkung der Zusammenarbeit mit neuer Regierung in Berlin».

Es handele sich um eine «bewegende Personalie», erklärte DIG-Präsident Uwe Becker am Mittwoch in Berlin. Zuvor hatte der israelische Aussenminister Jair Lapid die Ernennung Prosors zum Botschafter in Deutschland bekannt gegeben. Dies sei «ein Symbol für die Bedeutung der israelisch-deutschen Beziehungen und für die weitere Stärkung der Zusammenarbeit mit der neuen Regierung in Berlin», erklärte Lapid auf Twitter.

DIG-Präsident Becker betonte, die Ernennung Prosors, dessen Vater in Berlin geboren sei, sei «ein ganz besonderes Zeichen der Verbundenheit beider Länder». Zugleich sei sie «Ausdruck der Kontinuität intensiver bilateraler Beziehungen, die von einem neuen Aussenminister in Jerusalem und einer neuen Aussenministerin in Berlin gestaltet werden».

Der 63-jährige Prosor gelte als einer der Spitzendiplomaten des jüdischen Staates, betonte Becker. Bereits vor zehn Jahren sei er als Botschafter in Berlin im Gespräch gewesen, stattdessen sei er Botschafter bei den Vereinten Nationen geworden. In Deutschland habe Prosor schon in den 1980er Jahren diplomatische Erfahrungen gesammelt, als er Sprecher der Botschaft Israels in Bonn gewesen sei.

Becker dankte zugleich dem scheidenden israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff. «Botschafter Issacharoffs Mission war stets von freundschaftlicher Zuwendung geprägt ? selbst im Sommer 2021, in dem schlimme antisemitische und antiisraelische Ausfälle vielerorts in Deutschland stattfanden», erklärte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.

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