Bürgermeister blockiert Palantir-Deal von Londoner Polizei

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Nach einer Blockade von Londons Stadtregierung muss die Polizei der britischen Hauptstadt einen Millionen-Deal mit Palantir kippen. Im Raum stehen auch ethische Bedenken.

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    Der Millionen-Deal von Palantir mit der Londoner Polizei wurde gekippt. (Symbolbild) - depositphotos

    Ein 50 Millionen Pfund schwerer Deal zwischen dem US-Technologieunternehmen Palantir und der Londoner Metropolitan Police ist nach einem Veto des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan ins Wasser gefallen. Umgerechnet sind das mehr als 57 Millionen Euro.

    Das Büro des Bürgermeisters für den Bereich Polizei und Kriminalität (MOPAC) erklärte britischen Medien zufolge, Palantir sei der einzige Anbieter gewesen, den die Met Police ernsthaft in Betracht gezogen habe. Die Polizei habe keine Beschaffungsstrategie zur Genehmigung vorgelegt, was einen «klaren und schwerwiegenden Verstoss» gegen die Verfahrensregeln darstelle.

    Sowohl die Polizei als auch Palantir kritisierten die Entscheidung. Die Met Police müsse sich modernisieren und dafür die bestmögliche Technologie nutzen, sagte ein Sprecher der Met Police laut der BBC.

    Bürgermeister Sadiq Khan ist nach Angaben eines Sprechers der Ansicht, die Londoner Bevölkerung wolle nur öffentliche Gelder für Unternehmen, «die die Werte der Stadt teilen», doch das derzeitige Vergaberecht lasse dies nicht zu, heisst es bei der BBC. Demnach dürfen ethische Bedenken keinen Einfluss auf die Ablehnung eines Deals haben. Khan wolle dies «zu gegebener Zeit bei der Regierung zur Sprache bringen».

    Palantir ist auf die Auswertung grosser Datenmengen spezialisiert und liefert unter anderem Software, mit der Geheimdienst- und Militärinformationen analysiert werden.

    Angesichts der Spannungen im transatlantischen Verhältnis wächst unter IT-Fachleuten die Sorge, dass politischer Druck eines Tages auch durch gesperrte Zugänge zu Daten, Datenabfluss oder eine Fernabschaltung von US-Software ausgeübt werden könnte.

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    Kommentare

    User #1690 (nicht angemeldet)

    Einzige mal das er Verstand zeigt Palantir braucht nienand

    User #1466 (nicht angemeldet)

    Respect fur Bürgermeister, palantir ist sehr gefährlich auch sein Besitzer.

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