Proteste in Amsterdam gegen Israels Gaza-Politik

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Niederlande,

    In der niederländischen Stadt Amsterdam haben nach Angaben der Organisatoren schätzungsweise 200.000 Menschen gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen protestiert. Die Demonstration unter dem Motto «Rote Linie» verlief ohne grössere Zwischenfälle berichteten niederländische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei.

    Amsterdam
    In Amsterdam wurde am Sonntag gegen Israels Gaza-Politik protestiert. - keystone

    Die Teilnehmenden forderten demnach eine härtere Gangart der Regierung gegen Israel wegen dessen Vorgehen im Gazastreifen. Viele der Demonstrierenden schwenkten Berichten zufolge palästinensische Flaggen. Auf Transparenten waren Slogans wie «Stop the Killing in Gaza» («Stoppt das Töten in Gaza») zu lesen.

    Zu den Organisatoren gehörte auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. In der Ankündigung der Demonstration hiess es zum Ziel der Veranstaltung: «Die israelische Regierung tötet, vertreibt und lässt Menschen im Gazastreifen und im Westjordanland hungern. Die Niederlande können dazu beitragen, diesen Völkermord zu stoppen, beispielsweise durch wirtschaftliche Massnahmen.»

    Bei dem Massaker der Terrororganisation Hamas und anderer islamistischer Gruppen am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen getötet und 251 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen. Sie führte zu einem langanhaltenden Krieg, bei dem zehntausende Menschen getötet wurden. Israel weist Vorwürfe eines Völkermords zurück.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Trump
    130 Interaktionen
    Nach Wahlen
    Koffer
    296 Interaktionen
    Ticketpflicht nötig?

    MEHR IN POLITIK

    6 Interaktionen
    Berlin
    Hisbollah
    8 Interaktionen
    Tel Aviv/Beirut
    trump fed
    5 Interaktionen
    Washington

    MEHR AUS NIEDERLANDE

    klaas knot
    1 Interaktionen
    Kandidat
    Wolodymyr Selenskyj ukraine
    48 Interaktionen
    Den Haag
    Stellantis
    Autokonzern
    Franzisa Knabenreich
    «War steif und kalt»