Bündner Ständerat Martin Schmid tritt nicht mehr zu Wahlen 2027 an
Der Bündner FDP-Ständerat Martin Schmid tritt nicht mehr zu den Ständeratswahlen 2027 an. Nach 16 Jahren im Amt will er sich neuen beruflichen Herausforderung widmen, wie RTR berichtet. Seinen Platz möchte der Bündner Regierungsrat Martin Bühler einnehmen.

Der 57-Jährige FDP-Ständerat Schmid wurde 2011 in den Ständerat gewählt. Zu seinen politischen Schwerpunkten gehören Wirtschafts- Steuer-, Finanz- und Energiethemen. Der Rechtsanwalt sitzt aktuell in verschiedenen Kommissionen – unter anderem ist er Teil der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) sowie der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-S).
Mit seinem Abgang werden nun bei den Wahlen 2027 beide Ständeratssitze in Graubünden neu besetzt. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte bereits Stefan Engler (Mitte) seinen Rückzug per Ende der Legislatur angekündigt.
Anstelle von Schmid bewirbt sich der amtierende Bündner Regierungspräsident Martin Bühler für die kleine Kammer. Er schreibt in den sozialen Medien: «Der heute angekündigte Rücktritt von Ständerat Martin Schmid schafft eine spannende neue Ausgangslage.» Er bewerbe sich deshalb um die Nomination der FDP Graubünden für den Ständerat. «Gerne möchte ich meine politischen Erfahrungen sowie meine vielfältigen Lebens- und Führungserfahrungen auch auf Bundesebene einbringen.»










