Bundespräsident Parmelin reist in diplomatischer Mission nach Rom

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Bundespräsident Guy Parmelin wird am 5. Mai in Rom mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella zusammentreffen. Im Zentrum der Gespräche stehen die bilateralen Beziehungen und die Brandkatastrophe von Crans-Montana, wie Parmelins Departement am Donnerstag mitteilte.

    Guy Parmelin
    Bundesprädient Guy Parmelin reist nach Italien. - keystone

    Des Weiteren stünden die Beziehungen Schweiz-EU, Fragen zur Sicherheit und zur wirtschaftlichen Entwicklung in Europa sowie die internationale Aktualität auf der Gesprächsliste, schreibt das Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

    Am Mittwoch schrieb die italienische Nachrichtenagentur Ansa, dass Italien im Strafverfahren im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS als Zivilklägerin auftreten will. Begründet wird der Schritt mit dem «direkten Schaden», der dem italienischen Staat zugefügt worden sei.

    Für Empörung hatte in der italienischen Politik auch die Tatsache gesorgt, dass das Spital Wallis drei italienischen Familien Kopien von Spitalrechnungen zugestellt hatte. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatte sich dazu in sozialen Medien geäussert. Es wäre «inakzeptabel», wenn solche Kosten von den Familien oder vom italienischen Staat getragen werden müssten, schrieb sie auf der Plattform X.

    Am 6. Mai wird der Schweizer Bundespräsident überdies der Vereidigung der neuen der neuen Rekruten der Schweizergarde beiwohnen und im Vatikan mit Papst Leo XIV. zusammentreffen.

    Vor seiner Rom-Reise wird Parmelin die Schweiz am achten Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) vertreten, das am 4. Mai in der armenischen Hauptstadt Jerewan stattfinden wird. Er steht unter dem Motto «Zukunft gestalten: Sicherheit und Stabilität in Europa».

    Kommentare

    User #5403 (nicht angemeldet)

    Vielleicht sollte er mal unsere Gesetze und Regeln erklären. Das Unglück passierte in unserem Land, da gelten unsere Gesetze und nicht die Italienischen.

    Luxy-1

    Na hoffentlich sagt er seinen italienischen Kollegen dann auch gleich, dass er sich mal Etwas in Zurückhaltung üben können.

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