Bewaffneter an Prinzessinnen-Schule festgenommen

    Rebekka Affolter
    Rebekka Affolter

    Niederlande,

    Die Prinzessinnen Amalia, Ariana und Alexia, besuchen das Gymnasium Sorghvliet Den Haag. Letzten Freitag wurde dort ein bewaffneter Mann festgenommen.

    Dutch royal family
    Prinzessin Amalia aus den Niederlanden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim Christelijk Gymnasium Sorghvliet Den Haag wurde ein bewaffneter Mann festgenommen.
    • Die Prinzessinen der Niederlande Amalia, Ariana und Alexia besuchen diese Schule.
    • Die Polizei klärt ab, ob die Königskinder ernsthaft in Gefahr waren.

    Am 30. Oktober wurde auf dem Gelände des Christelijk Gymnasium Sorghvliet Den Haag ein bewaffneter Mann festgenommen. Brisant: Die Prinzessinnen der Niederlande, Amalia, Ariana und Alexia, besuchen diese Schule. Waren die Königskinder ernsthaft in Gefahr?

    Wie verschiedene niederländische Medien berichten, klären dies die Polizeibehörden ab. Demnach sei der Mann offensichtlich verwirrt gewesen. Zudem habe er einen scharfen Gegenstand mit sich geführt.

    Medien vermuten antiroyalen Hintergrund

    Ob er es auf die Prinzessinnen abgesehen hat, stehe allerdings noch nicht fest. Medien hegen jedoch die starke Vermutung, dass dies der Fall ist.

    Niederländische Königsfamilie
    König Willem-Alexander, Königin Maxima (2.v.l.), Prinzessin Amalia (r), Prinzessin Alexia und Prinzessin Ariane (l) der Niederlande. - dpa

    Das TV-Format «Shownieuws» sieht dafür auch klare Indizien: die Kommunikation des Reichsinformationsdienstes. Dieser bestätigt die Festnahme, gibt allerdings keine weiteren Informationen. Zu Sicherheit und Schutz der Prinzessinnen wird demnach keine Aussage gemacht.

    Prinzessinnen nicht in direkter Gefahr

    In direkter Gefahr sollten sie sich jedoch nicht befunden haben. Sie haben Leibwächter, auf dem Gelände gibt es zudem Videoüberwachung.

    Der Mann soll laut Polizeisprecher in eine psychiatrische Unterkunft gebracht werden. Eine weitere strafrechtliche Verfolgung soll voraussichtlich nicht stattfinden.

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