EU

Bern beruft Sondertreffen mit Brüssel wegen EU-Handelspolitik ein

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Belgien,

Vertreter aus Bern haben sich am Donnerstag mit der Europäischen Kommission zu einer ausserordentlichen Sitzung zum Freihandel getroffen. Der Bund hatte von Brüssel eine Ausnahme bei geplanten EU-Schutzmassnahmen auf Metalle gefordert.

Schweizer Stahlprodukte könnten in Zukunft nur noch eingeschränkt auf dem EU-Markt angeboten werden. (Symbolbild)
Schweizer Stahlprodukte könnten in Zukunft nur noch eingeschränkt auf dem EU-Markt angeboten werden. (Symbolbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Das ausserordentliche Treffen des Gemischten Ausschusses zum Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) fand auf Antrag der Schweiz in Brüssel statt, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Für Diskussionsstoff hätten insbesondere die geplanten EU-Schutzmassnahmen auf Stahl und auf Eisenlegierungen gesorgt.

Die EU plant spätestens per 30. Juni neue Stahlmassnahmen. Die Schweiz forderte nun «erneut», dass sie davon ausgenommen werde. Als Grund führte das Seco die Nicht-Einschränkung der «etablierten regionalen Lieferketten» auf, die für die europäische Industrieökonomie von entscheidender Bedeutung sei.

Die EU plant einzig Ausnahmen für die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR): Norwegen, Island und Liechtenstein.

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Kommentare

User #3985 (nicht angemeldet)

Warum sollte die EU bei den Schweizern eine Ausnahme machen?

User #6212 (nicht angemeldet)

kein Geld mehr verschenken, sondern zuhause investieren.... dann brauchts auch keine MwSt mehr..... es ist unfassbar wie viel Geld, von uns einbezahlt, immer wieder ausserhalb unseres Landes landet.... irgendwann ist es genug!!!

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