Berichte: Hitziges Telefonat zwischen Trump und Netanjahu
Donald Trump und Benjamin Netanjahu gerieten wegen des Irans aneinander. Sie haben unterschiedliche Vorstellungen, wie im Krieg weiterverfahren werden soll.

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Turmp und Benjamin Netanjahu sind sich in der Iran-Frage uneinig.
- Trump will Frieden, Netanjahu den Krieg wieder aufnehmen.
- Wegen der Differenzen kam es laut Berichten zu einem hitzigen Telefonat.
US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sind Medienberichten zufolge wegen des weiteren Vorgehens gegenüber dem Iran in einem Gespräch aneinandergeraten. Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen, wie mit einem neuen Vorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs umzugehen sei. Dies berichteten das Portal «Axios» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf ungenannte Quellen.
Eine der Quellen habe «Axios» gesagt, Netanjahu sei nach dem Gespräch am Dienstag in Aufruhr gewesen, ihm habe der Kopf geraucht.

Katar und Pakistan hatten demnach zusammen mit anderen Partnern einen überarbeiteten Friedensvorschlag vorgelegt, um die Differenzen zwischen den USA und dem Iran zu überbrücken. Trump soll mit Blick auf Netanjahu gesagt haben, dieser werde tun, was auch immer er ihm sage.
Nach erneuten Drohungen hatte Trump zuletzt erklärt, einen neuen Angriff auf den Iran zu verschieben – mit der Begründung, dass es ernsthafte Verhandlungen gebe. Er sprach von einer positiven Entwicklung.
Netanjahu steht den Verhandlungen laut den Medienberichten skeptisch gegenüber und möchte den Ende Februar gemeinsam begonnenen Krieg wieder aufnehmen, um die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.










