Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sowie den USA haben sich mit dem Golf-Kooperationsrat beraten.
Atomkraftwerk Buschehr im Iran
Atomkraftwerk Buschehr im Iran - Iranian Presidency/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Treffen diente dem Austausch über die sicherheitspolitische Lage in der Region.
  • Die Gespräche über das Atomabkommen sollen Ende November in Wien weitergehen.

Kurz vor Wiederaufnahme der Gespräche über das Atomabkommen mit dem Iran haben sich Vertreter aus Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sowie den USA mit dem Golf-Kooperationsrat beraten.

Das Treffen in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad, an dem auch Ägypten und Jordanien beteiligt waren, diente dem Austausch über die sicherheitspolitische Lage in der Region einschliesslich der Rolle Irans, teilten das Aussenministerium in Berlin sowie der Elyséepalast in Paris am Donnerstag mit.

Gespräche sollen Ende November weitergehen

Die Vertreter der drei europäischen Abkommenspartner und der USA hätten die grosse Bedeutung einer schnellen Verhandlungslösung bekräftigt und Bemühungen ihrer Partner in der Region zum Abbau von Spannungen begrüsst. Erörtert worden seien auch destabilisierende Aktivitäten des Irans in der Region, diese wurden erneut verurteilt.

Die Gespräche über das Atomabkommen sollen nach mehrmonatiger Pause Ende November in Wien weitergehen. Das Abkommen, dem auch China und Russland angehören, soll den Iran am Bau von Atomwaffen hindern, ohne ihm die zivile Nutzung der Kernkraft zu untersagen. Es ist faktisch ausser Kraft gesetzt, seit die USA 2018 ausgestiegen waren und neue Sanktionen gegen die iranische Wirtschaft verhängt hatten.