Auch Esken bekommt Morddrohung mit Absender «NSU 2.0»

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    Deutschland,

    SPD-Chefin Saskia Esken hat nach eigenen Angaben eine rechtsextreme Morddrohung erhalten.

    SPD-Chefin Saskia Esken
    SPD-Chefin Saskia Esken - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • SPD-Chefin nennt Inhalt der Mail «scheusslich».

    Die E-Mail sei wie schon wie die vorherigen Drohungen an andere prominente Frauen mit «NSU 2.0» unterschrieben gewesen, sagte Esken am Donnerstag im SWR. Dabei handelt es sich um eine Anspielung auf die rechtsextreme Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), die über Jahre hinweg insgesamt zehn Menschen ermordet hatte.

    Der Inhalt der Mail sei «so scheusslich, dass man's gar nicht beschreiben kann», sagte Esken. Sie erstattete Anzeige. Im Normalfall sei damit aber leider nichts zu erreichen, weil die Täter nicht zu ermitteln seien, sagte die SPD-Vorsitzende.

    Drohmails mit dem Absender «NSU 2.0» hatten zuvor unter anderen die hessische Linken-Fraktionschefin Janine Wissler und die bekannte Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz bekommen. Als Verdächtige waren zu Beginn der Woche im bayerischen Landshut ein ehemaliger und Polizist seine Frau vorläufig festgenommen worden. Sie kamen aber wieder frei.

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