Armee-Fachstelle erhält 41 Meldungen und Anfragen wegen Extremismus

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Bei der Fachstelle Extremismus der Armee sind im vergangenen Jahr 41 Meldungen und Anfragen eingegangen. Das entspricht dem Durchschnitt der letzten Jahre. Im Vordergrund stand Rechtsextremismus.

Schweizer Armee
Bundesrätin Viola Amherd möchte mehr Frauen in der Schweizer Armee sehen. - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Rechts- und dschihadistisch motivierter Extremismus machten mit 70 Prozent respektive 27 Prozent die überwiegende Mehrheit der gemeldeten Hinweise und ersuchten Beratungen aus, schreibt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in einer Mitteilung vom Montag.

Links- und ethno-nationalistischer Extremismus bildete wie bisher eine Randerscheinung in der Armee

Das Gesamtbild zeige keine bedeutsame Änderung gegenüber den Vorjahren auf. Es sei vor allem um Einzelpersonen gegangen. Sicherheitsrelevante Vorkommnisse oder Gewalttaten gab es keine, wie das VBS weiter feststellt.

Die Armee setzt nach eigenen Angaben die gesetzlichen Vorgaben und ihre Null-Toleranz-Strategie konsequent um. Das heisse: Im Kader der Armee werde keine extremistische Geisteshaltung geduldet.

Mit Ausnahme der Strafnorm betreffend Rassendiskriminierung im Militärstrafgesetz gibt es laut Mitteilung im ganzen Militärrecht keine besonderen Bestimmungen betreffend Extremismus.

Gegen Armeeangehörige, die des Extremismus verdächtigt werden, können in der Regel nur dann administrative Massnahmen ergriffen werden, wenn sie zivil oder militärisch straffällig werden, wenn Strafuntersuchungen gegen sie im Gange sind, oder wenn sie während Militärdienstleistungen strafbare Handlungen begehen.

Kommentare

Weiterlesen

sdf
269 Interaktionen
Über ein Jahr
Egerkinger Komitee
617 Interaktionen
Aufruf zu Hass?

MEHR AUS STADT BERN

yb
3 Interaktionen
Wie angekündigt
YB FCB
2 Interaktionen
Heusler wollte ihn
Kanton Bern
Anne Speiser
2 Interaktionen
Bald höchste Bernerin