Abbau von Rückständen bei Arbeitslosengeldern zieht sich noch hin

Keystone-SDA
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Bern,

Der schrittweise Abbau von Rückständen bei der Auszahlung von Arbeitslosengeldern wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Ausbezahlt wurden die Gelder bisher vor allem an Arbeitslose, welche die erforderlichen Unterlagen eingereicht hätten, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft am Sonntag auf Anfrage mitteilte.

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Bezügerinnen und Bezüger von Arbeitslosengeldern brauchen Geduld. (Archivbild) - keystone

Bislang seien über 600 Millionen Franken mit dem neuen IT-System ausbezahlt worden, sagte die Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), Helene Budliger Artieda, in einem Interview im «SonntagsBlick». Die Probleme mit dem neuen IT-System der Arbeitslosenkassen seien noch nicht behoben. Aber Tag für Tag werde die Performance besser, so die Staatssekretärin mit Berufung auf Gespräche mit Regierungsräten aus den Kantonen.

Um den zum Teil existenziellen Probleme der betroffenen Arbeitslosen begegnen zu können, hätten die Arbeitslosenkassen einen grösseren Spielraum bei der Dossierprüfung erhalten, sagte Budliger Artieda weiter. Dadurch werde eine raschere Prüfung von Neuanmeldungen möglich.

Neue Anträge würden laufend geprüft, um den Rückstand vom Januar schrittweise abzubauen, teilte das Seco auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Dies werde noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Am 6. Januar hatte das Seco ein neues IT-System aufgeschaltet. Dabei wurde der Release von erheblichen technischen Problemen begleitet. Das hatte zur Folge, dass viele Arbeitslosengelder nur verspätet oder noch gar nicht ausbezahlt werden konnten. Betroffen sind in erster Linie neu angemeldete Arbeitslose, für die der Anspruch auf Arbeitslosengelder noch abgeklärt werden muss.

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Kommentare

User #1625 (nicht angemeldet)

Beim Bund und bundesnahen Betrieben scheinen viele unfähige Projektleiter zu arbeiten. Ach entschuldigung ... ich habe das Wort arbeiten zu vorschnell verwendet

User #2435 (nicht angemeldet)

Bei 6 Millionen hätten wir viel weniger Arbeitslose!

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