1700 Migranten aus Zentralamerika erreichen Grenze zwischen USA und Mexiko

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    Mexiko,

    Am Tag der Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Donald Trump ist eine neue Gruppe zentralamerikanischer Migranten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA angekommen.

    Grenzbrücke in Piedras Negras
    Grenzbrücke in Piedras Negras - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ankunft am Tag von Trumps Rede zur Lage der Nation.

    Rund 1700 Menschen erreichten am Dienstag die mexikanische Grenzstadt Piedras Negras, die nahe der texanischen Stadt Eagle Pass liegt. Nach Angaben von Bürgermeister Claudio Bres Garza stammen 84 Prozent der Migranten aus Honduras, die anderen aus Nicaragua und El Salvador.

    Sie hatten sich am 15. Januar in Honduras auf den Weg Richtung USA gemacht. In den vergangenen Monaten sind immer wieder Flüchtlingsmärsche in Zentralamerika gestartet.

    Trump hat deswegen tausende US-Soldaten an die Grenze zu Mexiko geschickt. Er fordert zudem den Bau einer Grenzmauer, was die oppositionellen Demokraten ablehnen. Der erbitterte Streit hat zur längsten Haushaltssperre in der US-Geschichte geführt. Derzeit ist ein Übergangsetat in Kraft, der am 15. Februar ausläuft. Ein Kompromiss in dem Mauer-Streit ist aber weiterhin nicht in Sicht.

    In seiner Rede zur Lage der Nation bekräftigte Trump am Dienstagabend seine Forderung nach einer Mauer: «Ich bekomme sie gebaut.»

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