Viele Einwände gegen Elektrofahrzeugabgabe ab 2030
Die vom Bundesrat vorgeschlagene Besteuerung von Elektrofahrzeugen ab 2030 stösst in dieser Form auf wenig Zustimmung. VCS und TCS sagen Ja-Aber, die Parteien wollen Änderungen oder lehnen den Vorschlag ganz ab. Die Vernehmlassung ging am Freitag zu Ende.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Bundesrat schlägt zur Besteuerung von Elektrofahrzeugen ab 2030 zwei Varianten vor.
- Eine Besteuerung pro in der Schweiz gefahrenem Kilometer.
- Und eine Besteuerung des Stroms zum Laden.
- Beide Vorschläge stossen auf wenig Gegenliebe.
Der Bundesrat schlägt zur Besteuerung von Elektrofahrzeugen ab 2030 zwei Varianten vor: eine Besteuerung pro in der Schweiz gefahrenem Kilometer und eine Besteuerung des Stroms zum Laden.
Wenig Zustimmung von den Parteien und Verbänden
Die SVP weist die Vorlage zur grundsätzlichen Überarbeitung zurück und lehnt «insbesondere die zementierte Besteuerung der Autofahrer zugunsten der allgemeinen Staatskasse» ab.
Die FDP fordert den Bundesrat auf, eine alternative Übergangslösung anzuwenden und langfristig eine praktikable und faire Reform der Besteuerung von Elektrofahrzeugen anzustreben.
Die GLP lehnt die Einführung einer Elektrofahrzeugabgabe ab; die Grünen begrüssen sie.
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) fordert eine Besteuerung von E-Autos frühestens ab 2035, der Touring Club Schweiz (TCS) plädiert für ein etappiertes Vorgehen.






