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    Gegner & Befürworter investieren 15,5 Mio. Franken

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Bei der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative greifen Befürworter und Gegner tief ins Portemonnaie: 15,52 Millionen Franken sind bisher budgetiert.

    Seit 2023 müssen die Kampagnenbudgets offen gelegt werden. Die Initiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» ist seither die teuerste Abstimmung. (Themenbild)
    Seit 2023 müssen die Kampagnenbudgets offen gelegt werden. Die Initiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» ist seither die teuerste Abstimmung. (Themenbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Befürworter und Gegner der «10-Millionen-Schweiz»-Initiative langen tief ins Portemonnaie.
    • Insgesamt sind 15,52 Millionen Franken budgetiert.
    • Beim Nein-Lager kamen rund 9 Millionen Franken an Spendengeldern zusammen.

    Es ist die höchste Summe seit Einführung der Meldepflicht: 15,52 Millionen Franken sind bisher für die «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative budgetiert. Die Zahlen gab die Eidgenössische Finanzkontrolle am Freitag bekannt.

    Getragen wird die 6,44 Millionen Franken schwere Ja-Kampagne zu grossen Teilen aus dem Umfeld der SVP – von aktiven und ehemaligen Politikern sowie SVP‐nahen Unternehmern und Unternehmen.

    Beim Nein-Lager kamen bisher rund 9 Millionen Franken an deklarierten Spendengeldern zusammen, über 4 Millionen vom Wirtschaftsdachverband Economiesuisse.

    Weit weniger teuer und deutlich ausgeglichener gestalten sich die Kampagnen für und gegen die Änderung des Zivildienstgesetzes. Mit 320'174 Franken überwiegt das Budget der Gegner das der Befürworter um 20'174 Franken.

    Die Finanzierung der Ja-Kampagne stemmt die Allianz Sicherheit Schweiz. Das Nein-Lager wird seinerseits von der SP und der Allianz Zivildienstgesetz-nein unterstützt.

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    Kommentare

    User #3505 (nicht angemeldet)

    10mio CH ist das richtige Signal an die Welt

    User #3737 (nicht angemeldet)

    Seit dem EU-Austritt Großbritanniens ist die Nettozuwanderung massiv angestiegen, obwohl die Freizügigkeit für EU-Bürger endete. Der Zuzug aus der EU ging zwar zurück, wurde jedoch durch eine starke Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern überkompensiert. Die Nettozuwanderung pendelte sich nach extremen Rekordjahren (2022/2023) bei rund 204.000 Personen ein.

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