Verhandlungen mit Deutschland zu Patriot gescheitert

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Bern,

Die Lieferung von Patriot-Systemen an die Schweiz verzögert sich laut dem Schweizer Radio und Fernsehen weiter. «Die Optionen mit Deutschland haben sich zerschlagen und können so nicht umgesetzt werden», sagte Rüstungschef Urs Loher am Freitag zu SRF.

«Die Optionen mit Deutschland haben sich zerschlagen», sagte Rüstungschef Urs Loher zum Schweizer Radio und Fernsehen. (Archivbild)
«Die Optionen mit Deutschland haben sich zerschlagen», sagte Rüstungschef Urs Loher zum Schweizer Radio und Fernsehen. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Die USA wollen Deutschland Patriot-Systeme ausliefern, die ursprünglich für die Schweiz vorgesehen waren. Das hatte Loher Ende Juni zur «NZZ am Sonntag» gesagt. Da die Systeme ihm zufolge nicht der Wunschkonfiguration der Bundeswehr entsprechen, hatte die Schweiz gehofft, möglicherweise Komponenten zu erhalten. Daraus wird nun nichts.

Deutschland habe sich für eine möglichst schnelle Lieferung entschieden. «Sie wollen die Systeme, die sie an die Ukraine abgegeben haben, rasch möglichst aufgefüllt haben, damit Deutschland geschützt ist», sagte Loher.

Durch die Verzögerung steigen laut SRF die Kosten. «Wir haben eine Bandbreite zwischen 1,7 und 4,3 Milliarden Franken», sagte der Rüstungschef zu den erwarteten Mehrkosten. Er rechne nicht mit einer Lieferung vor den frühen 2030er-Jahren.

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