Städte: Überangebot an Betreuungsplätzen führt zu Kita-Schliessungen
Ein Überangebot an Betreuungsplätzen in Städten, zum Teil ausgelöst durch hohe Kosten für Familien, führt zu Schliessungen von Kindertagesstätten.

Das Wichtigste in Kürze
- In Schweizer Städten müssen wegen einem Überangebot an Betreuungsplätzen Kindertagesstätten schliessen.
- Besonders in städtischen Gebieten sind Kitas deutlich übervertreten.
- Auf dem Land hingegen fehlen Plätze.
In der Stadt Bern sorgte die Schliessung mehrerer Kindertagesstätten, wie unter anderem die Berner Zeitung «Der Bund» berichtete, für Schlagzeilen.
Der Verband Kinderbetreuung Schweiz (kibesuisse) bestätigt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: Vor allem in grossen Städten wie Bern und Zürich haben Überangebote an Betreuungsplätzen Schliessungen von Kitas zur Folge.

Eine von kibesuisse beauftragte Umfrage von 2023 besagte, dass die städtischen Gebiete mit 78 Prozent Kitas deutlich übervertreten waren. Lediglich sieben Prozent waren auf dem Land zu finden.
Dass es jetzt zu Schliessungen kommt, dürfte laut kibesuisse auf ein Zusammenspiel verschiedener Gründe zurückzuführen sein. So etwa auf den zunehmenden Kostendruck, den Fachkräftemangel, sinkender Geburtenraten und den hohen Betreuungskosten für die Familien.








