Regenbogen-Demo: Pride in Bern fordert mehr Rechte
Bunt, laut und politisch: Die Pride hat Bern erobert – mit klaren Forderungen nach mehr Rechten für queere Menschen.

Das Wichtigste in Kürze
- In Bern ist die Pride gestartet: Tausende Menschen setzen sich für die Rechte queerer Personen ein.
- LGBTQ-Aktivistin Anna Rosenwasser kritisiert, dass die Schweiz bei queeren Rechten noch aufholen muss.
- Die Pride soll nicht nur protestieren, sondern auch die Gemeinschaft und das queere Leben feiern.
Mit einer Kundgebung ist am Samstagmittag in Bern die Pride gestartet. Der Anlass will auf die Rechte queerer Personen aufmerksam machen. Nebst politischen Anliegen steht aber auch die Verbundenheit der queeren Gemeinschaft im Zentrum.
Zum Auftakt wandte sich die Zürcher SP-Nationalrätin und LGBTQ-Aktivistin Anna Rosenwasser an die Kundgebungsteilnehmenden.

Die reiche, moderne Schweiz sei in Sachen Rechte für queere Menschen nur hinteres Mittelmass. Das sei nicht nur peinlich, sondern auch gefährlich, sagte Rosenwasser.
Gesetzeslücken
Regenbogenfamilien kämpften noch immer mit Gesetzeslücken. Non-binäre würden nicht anerkannt und in vielen Kantonen sei es noch immer legal, queere Menschen zu hassen. Oder sie sogar heilen zu wollen.
Rosenwasser bezeichnete vor diesem Hintergrund Freude als Akt des Widerstands. «Wir sind hier, weil es etwas vom Schönsten ist, queer zu sein, sich selbst zu sein. Wir sind hier, um zu zeigen: Zum Glück gibt es uns alle», sagte Rosenwasser.








