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SVPler verbrennt sich für Schweizerkreuz extra den Rücken

Arzt und SVPler Cyrill Huber wollte am 1. August das Schweizerkreuz auf dem Rücken tragen. Dafür legte er sich 90 Minuten ohne Schutz in die Sonne.

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Cyrill Huber holt sich einen «Sonnenbrand fürs Vaterland». - Instagram/@jsvp_judc

Das Wichtigste in Kürze

  • Cyrill Huber holte sich für ein Schweizerkreuz auf dem Rücken einen Sonnenbrand.
  • Der 28-Jährige ist Arzt und Kassier der Jungen SVP Schweiz.
  • Er kennt die Risiken von Sonnenbrand – und würde es nicht wieder tun.

Ein Schweizerkreuz auf dem Rücken: Für diesen patriotischen Körperschmuck griff Cyrill Huber (28) zu einer ungewöhnlichen Methode.

Der Kassier der Jungen SVP Schweiz klebte sich am 1. August ein Kreuz auf den Rücken. Danach legte er sich ohne Sonnencreme in die Sonne.

Das Ziel: Die abgeklebte Haut sollte hell bleiben, während der Rest des Rückens einen Sonnenbrand kassierte. So sollte das Schweizerkreuz auf seiner Haut sichtbar werden.

Und: Es funktionierte. Kurz darauf zeigt sich der Politiker beim Sprung in den Zürichsee. Mit verbranntem Rücken.

Sonnenbrand
So legte sich Cyrill Huber für 90 Minuten an die pralle Sonne. - Screenshot Facebook

Das Ganze hielt Huber in einem Reel auf Facebook fest. Die Reaktionen darauf fallen allerdings deutlich weniger patriotisch aus.

In der Kommentarspalte hagelt es Kritik. Zahlreiche Nutzer können mit der Aktion wenig anfangen. Sie stellen insbesondere den absichtlich herbeigeführten Sonnenbrand infrage.

«Dumm wie Bohnenstroh», kommentiert etwa ein User. Oder ein anderer: «Strunzdumm. Schon ein Sonnenbrand kann für Hautkrebs reichen.»

Der Mann hinter der Aktion ist Arzt

Pikant: Huber ist nicht einfach irgendein Politiker. Der 28-Jährige ist Arzt und arbeitet als Assistenzarzt in der Klinik für Neurologie am Universitätsspital Zürich.

Huber hat an der Universität Zürich Medizin studiert und das Studium im September 2023 abgeschlossen.

Anschliessend arbeitete er unter anderem in der Neuroradiologie des Kantonsspitals Aarau, bevor er ans USZ wechselte.

Wie findest du die Aktion von Cyrill Huber?

Politisch ist Huber seit Jahren in der Jungen SVP aktiv. Heute gehört er als Kassier zur Parteileitung der Jungen SVP Schweiz. Zudem ist er Vorstandsmitglied der SVP Zollikon.

Ausgerechnet als Arzt dürfte er die gesundheitlichen Risiken eines Sonnenbrands also ziemlich genau kennen.

Schmerzen? «Nicht schlimm»

Wie stark der Sonnenbrand schmerzte? «Ein bisschen, aber nicht schlimm», sagt Huber auf Anfrage von Nau.ch.

Für die Aktion habe er sich rund 90 Minuten ohne Sonnencreme in die Sonne gelegt. Begonnen habe das Ganze gegen 15 Uhr.

Bereut er die Aktion inzwischen?

«Nein», sagt Huber. Er würde sie allerdings nicht wiederholen. «Da ich mir der Risiken von Hautkrebs durch einen Sonnenbrand sehr bewusst bin.»

Damit dürfte Huber auch gleich einen der grössten Kritikpunkte an seinem Reel selbst vorwegnehmen.

Kritik lässt Huber kalt

Dass die Kommentarspalte mehrheitlich kritisch reagiert, stört den Jung-SVPler nicht sonderlich.

«Kritiker sind immer lauter als Fans, daher lege ich nicht zu viel Wert auf die negativen Kommentare. Insbesondere nicht, wenn sie online sind», sagt er.

Persönlich habe er «praktisch nur positive Reaktionen» erhalten.

Dass er sich für ein Schweizerkreuz absichtlich einen Sonnenbrand zufügte, sei ohnehin nicht als ernsthafte politische Aktion gedacht gewesen.

Huber sagt: «Die Aktion war als Jux gedacht und für Leute mit gesundem Menschenverstand ist das auch sofort ersichtlich.»

Kommentare

User #6162 (nicht angemeldet)

Ok, kann man machen. Und Kritiker sind sowieso immer lauter als Fans, auch richtig. Letztendlich ist der Sinn hinter seiner Hautverbrennungs-Aktion aber niemanden so richtig klar geworden... 🙄

User #8510 (nicht angemeldet)

Die quittung kommt dann beim Dermatologen in ein paar Jahren

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