Ständerat

    Ständerat will nationale Gesundheitsstrategie für schwere Krisen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Ständerat hat eine nationale Strategie für die gesundheitliche Versorgung in Krisensituationen gefordert.

    Spital
    Die Eltern kämpfen weiter um ihr Leben und liegen auf der Intensivstation. (Symbolbild) - shutterstock

    Der Ständerat will eine nationale Strategie für die gesundheitliche Versorgung im Krisen-, Katastrophen- und Kriegsfall. Er hat am Donnerstag eine Motion seiner Sicherheitspolitischen Kommission (SIK-S) mit 27 zu 17 Stimmen angenommen. Das Geschäft geht an den Nationalrat.

    Die Schweiz ist laut SIK-S im Gesundheitswesen schlecht auf eine grössere Krise vorbereitet. Bereits im Falle eines Hochhausbrandes, eines Tunnelunglücks, einer Naturkatastrophe oder eines Terroranschlages könnte es mehr Schwerverletzte geben, als das Gesundheitswesen versorgen könnte.

    Gefährliche Lücke in der Notfallversorgung

    Zivile Spitäler könnten laut Kommissionssprecherin Franziska Roth (SP/SO) schweizweit höchstens fünfzig polytraumatische Patienten auf einmal behandeln. Diese Lücke müsse geschlossen werden.

    Verteidigungsministerin Viola Amherd teilte das Anliegen der Motion grundsätzlich. Sie wies jedoch vergeblich darauf hin, entsprechende Arbeiten für eine robuste und resiliente Gesundheitsversorgung in allen Lagen seien bereits im Gang, dies im Rahmen der Neuausrichtung des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) zu einem Nationalen Verbund Katastrophenmedizin.

    Kommentare

    User #1744 (nicht angemeldet)

    ja, ja und dann in den Krisen noch eine Erhöhung des Selbstbehalts. Die KK können sich alles erlauben, die Ärzteschaft kann Dossier Studium bei Abwesenheit des Patienten verrechnen. Beim nächsten Besuch weiss der Arzt dann nicht was geschehen war. So verdienen alle mehr Geld nur der Patient muss bezahlen. Ich schreibe von der Allgemeinheit nicht von denen die sich Schönheitsbehandlungen oder OPs machen lassen. Die stetige Werbung der KK lasse ich auch aussen vor. Also Parlament, schauen sie auf die Bevölkerung und nicht auf die Lobbyisten

    User #2536 (nicht angemeldet)

    Bill Gates veröffentlicht Video: neue Pandemie namens SEERS wird es 2025 geben. Eine VT?

    Weiterlesen

    Bund Grundversorgung
    Kanton
    Nachhaltigkeit
    20 Interaktionen
    Nachhaltigkeit

    MEHR STäNDERAT

    1 Interaktionen
    Bern
    Lebensmittel Tisch Eier Nüsse Apfel Avocado Weintrauben Tomaten
    1 Interaktionen
    Bern
    Ständerat
    9 Interaktionen
    EU-Vertragspaket
    EU
    26 Interaktionen
    Brüssel

    MEHR AUS STADT BERN

    Adib
    110 Interaktionen
    Letzten Zug verpasst
    Ähnlich wie bei einer Sprachenlern-App kann man bei GudMem Namen von beispielsweise neuen Arbeitskollegen schnell lernen.
    8 Interaktionen
    Fertig mit Ausreden
    SCB-Boykott
    2 Interaktionen
    Fan-Proteste
    2 Interaktionen
    6 Monate nach Wahlen