Karin Keller-Sutter

    Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige von Karin Keller-Sutter

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Anzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter eine Untersuchung wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Sie bestätigte am Montag eine entsprechende Meldung des «Sonntagsblicks».

    Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit Sommer 2025 gegen X - nun laufen auch bei der Berner Staatsanwaltschaft Untersuchungen. (Themenbild)
    Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit Sommer 2025 gegen X - nun laufen auch bei der Berner Staatsanwaltschaft Untersuchungen. (Themenbild) - KEYSTONE/EPA/FAZRY ISMAIL

    Keller-Sutter hatte Anzeige erstattet, nachdem ein Nutzer den KI-Bot «Grok» zu sexistischen Beschimpfungen gegen sie angestiftet hatte. Die Strafanzeige der Bundesrätin richtete sich gegen Unbekannt.

    In welche Richtung nun ermittelt werde, sei «Sache der Staatsanwaltschaft», sagte Karin Keller-Sutters Mediensprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Keller-Sutter hatte Anzeige erstattet, nachdem ein Nutzer den KI-Bot «Grok» zu sexistischen Beschimpfungen gegen sie angestiftet hatte.

    Über die Anzeige berichteten mehrere Zeitungen. Der «Sonntagsblick» berichtete, dass ein X-Nutzer den KI-Chatbot Grok aufgefordert haben soll, Keller-Sutter sexistisch zu beschimpfen. Gegenüber den Zeitungen von «Tamedia» sagte ihr Sprecher Anfang April: «Solcher Frauenhass darf nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden.»

    Die Berner Staatsanwaltschaft ist nicht die einzige Behörde, die derzeit offizielle Untersuchungen gegen Grok, Elon Musks Plattform «X» sowie dessen Unternehmen xAI, führt. Nachdem Grok im Januar wegen sexualisierter KI-Bilder in die Kritik geraten war, hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen den Konzern «X» eingeleitet.

    Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen des Tech-Milliardärs laut Mitteilung, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht richtig bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia hatte im Januar angekündigt, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen.

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    Kommentare

    User #5947 (nicht angemeldet)

    Das nennt man wohl einen Entlastungsangriff?

    edelweisz

    Klagt KKS gegen das Unternehmen X, die Betreibergesellschaft von KI-Grok, Elon Musk persönlich oder einem unbekannten User? Um die User Identität zu erfahren, müsste Rechtshilfegesuch gestellt werden, was X, Grok und Musk bis dato stets verweigern. Wenn X, Grok oder Musk die Daten nicht heraus geben, läuft eine Klage erfolglos ins Leere. Da KKS als BR klagt, wird alles bequem über den Rechtsdienst des Bundes abgewickelt, womit Anwalts- und sämtliche direkten Kosten wir Steuerzahler tragen. Wir finanzieren einen Prozess, dessen Erfolgsaussichten aussichtslos sind und uns vom Bund politisch als "Notwehr" verkauft wird.

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