Die Bundesratskandidatur der Berner SP-Regierungsrätin Evi Allemann hat eine erste Hürde genommen.
Sie hat eine erste Hürde auf dem Weg in den Bundesrat genommen: die Berner Regierungsrätin Evi Allemann (Archivbild)
Sie hat eine erste Hürde auf dem Weg in den Bundesrat genommen: die Berner Regierungsrätin Evi Allemann (Archivbild) - sda - KEYSTONE/Adrian Reusser
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die SP Bern nominiert Evi Allemann wie erwartet offiziell für den Bundesrat.
  • Sie soll den Sitz von Simonetta Sommaruga übernehmen.
  • Die Geschäftsleitung sieht in ihr eine ideale Kandidatin für das Zweierticket der SP.

Die Geschäftsleitung der Berner Kantonalpartei nominierte Allemann am Mittwoch zuhanden der SP Schweiz.

Als Regierungsrätin des zweitgrössten Kantons und langjährige Nationalrätin sei Allemann hervorragend qualifiziert für das Amt einer Bundesrätin, teilte die SP am Abend mit.

Mehr «Lebensrealität» mit Allemann im Bundesrat

Allemann verfüge über ein grosses Netzwerk und sei thematisch breit abgestützt. Als langjährige Umwelt- und Verkehrspolitikerin sei sie für die Nachfolge von Simonetta Sommaruga geradezu prädestiniert.

Als Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern zeige Evi Allemann zudem, dass sich Familie und ein hohes Exekutivamt vereinbaren liessen. «Die Zeit ist reif, dass diese Lebensrealität auch in der Schweizer Landesregierung vertreten ist», heisst es im SP-Communiqué.

Allemann hatte vor Wochenfrist ihr Interesse an einer Bundesratskandidatur angemeldet. Die 44-Jährige ist seit 2018 Berner Regierungsrätin und steht der Direktion für Inneres und Justiz vor. Zuvor war sie 15 Jahre lang Nationalrätin.

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