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    Schweizer Autos sollen EU-Energie-Label erhalten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat plant neue Regeln für die Energieetikette und den CO₂-Ausstoss von Autos. Künftig soll eine einheitliche EU-Etikette zum Einsatz kommen.

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    Solche Energieetiketten sollen bald durch ein EU-weit einheitliches Label abgelöst werden. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf Schweizer Autos soll künftig eine einheitliche EU-Energieetikette zeigen, wie umweltfreundlich das Fahrzeug ist.
    • Ab 2030 sollen die CO₂-Vorgaben für leichte Nutzfahrzeuge gelockert und für schwere Nutzfahrzeuge verschärft werden.
    • Interessierte können bis zum 18. Februar ihre Meinung zu den geplanten Änderungen abgeben.

    Auf Schweizer Autos soll künftig eine europaweit einheitliche Etikette aufzeigen, wie energieeffizient das Fahrzeug ist.

    Der Bundesrat hat am Mittwoch eine entsprechende Änderung des Energiegesetzes in die Vernehmlassung geschickt.

    Das neue EU-Label werde die bisher auch in der EU national unterschiedlich geregelte Kennzeichnung ablösen. Das schrieb der Bundesrat in einer Mitteilung vom Mittwoch.

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    Was man von Kühlschränken kennt, kommt jetzt auch bei Autos zum Einsatz: die einheitliche Energieetikette. - keystone

    Das EU-Label werde neu bereits vom Hersteller mit dem Fahrzeug mitgeliefert werden können. Dies werde die Abläufe für die Importeure, den Handel und für die Vollzugsbehörden vereinfachen.

    Laut Bundesrat bilden beim EU-Label die CO2-Emissionen die Basis für die Einteilung der Fahrzeuge. Dies führe dazu, dass alle rein elektrischen Fahrzeuge in die Kategorie A eingeteilt würden.

    Heute erreichen laut Landesregierung nur besonders energieeffiziente und sparsame Elektroautos die Kategorie A, während der grösste Teil dieser Modelle in die Kategorie B fällt.

    Die Schweizer Energieetikette ist seit 2003 im Gebrauch.

    CO2-Zielwerte sollen angepasst werden

    Ebenfalls in die Vernehmlassung gibt der Bundesrat eine Änderung des CO2-Gesetzes. Sie sieht vor, dass der CO2-Zielwert für neue leichte Nutzfahrzeuge ab 2030 von 90,6 auf 108,7 Gramm CO2 pro Kilometer angehoben wird.

    Die Vorgaben für Importeure wären damit weniger streng als im geltenden Recht.

    Für schwere Nutzfahrzeuge ist hingegen eine Verschärfung vorgesehen. Deren CO2-Ausstoss soll ab 2030 um 45 Prozent sinken statt wie bisher vorgesehen um 30 Prozent.

    Was hältst du von der neuen Auto-Etikette?

    Laut Bundesrat basieren die Anpassungen auf den Vorschlägen der EU-Kommission im Rahmen des sogenannten Automobilpakets. Sie könnten sich im Rahmen der EU-Beratungen noch ändern. Damit sie fristgerecht im Schweizer Recht umgesetzt werden können, hat der Bundesrat die Gesetzgebungsarbeiten schon gestartet.

    Die Auswirkungen dieser Änderungen auf die CO2-Emissionen seien gering, schreibt der Bundesrat: Die Verschärfungen und Lockerungen höben sich weitgehend auf. Interessierte können sich bis zum 18. Februar zu den beiden Vorschlägen äussern.

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    Kommentare

    User #6340 (nicht angemeldet)

    Was für ein Leerlauf. Immer noch mehr teure Zertifikate und dergleichen und niemand interessiert sich dafür. Hört doch einfach auf damit.

    User #5819 (nicht angemeldet)

    Ich finde die Zettel praktisch: rot heist geil!

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