Seit dem Frühling 2021 ist bei den Energieetiketten Bewegung ins System gekommen – zugunsten von mehr Übersicht. Dürnten informiert im Umwelttipp.
Gemeindeverwaltung Dürnten (ZH).
Gemeindeverwaltung Dürnten (ZH). - Nau.ch / Simone Imhof

Auch die besten Haushaltsgeräte geben irgendwann den Geist auf. Lohnt sich die Reparatur nicht mehr, beginnt die Suche nach Ersatz.

Die Energieetiketten sind hier eine beliebte Orientierungshilfe. Seit dem Frühling 2021 ist bei ihnen Bewegung ins System gekommen – zugunsten von mehr Übersicht. Ist die Rede von einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen, ist schnell die Effizienz ein Thema.

Neuere und bessere Geräte reduzieren den Energieverbrauch und stossen weniger CO2 aus. Eine bessere Energieeffizienz allein wird es zwar nicht richten, trotzdem ist sie ein wichtiger Faktor.

Anpassung der Etiketten

Laptops, Geschirrspüler oder Wasch- und Kaffeemaschinen sind Alltagsgeräte – und je weniger Energie sie verbrauchen, umso besser. Seit 1995 sind die beliebten Energieetiketten eine übersichtliche Hilfe beim Kauf eines Geräts, das in punkto Energieeffizienz möglichst vorbildlich sein soll.

In der Zwischenzeit hat sich viel getan. Seit Frühling 2021 ist eine Anpassung der Etiketten im Gange, und zahlreiche Gerätegruppen wurden in den vergangenen Monaten bereits neu eingeordnet. So könnte beispielsweise ein vor fünf Jahren gekaufter Fernseher, damals mit «A+++» bewertet, heute allenfalls noch mit einem «B» bedacht werden.

Deshalb muss er jedoch nicht gleich ausgewechselt werden. In den meisten Fällen ist es besser zu warten, bis Geräte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben.

Ressourceneffizienz gewinnt an Bedeutung

Die überarbeitete Einteilung beinhaltet jedoch nicht nur strengere Anforderungen an die Energieeffizienz: In die Bewertung fliesst in Zukunft auch die Ressourceneffizienz ein. Damit sollen Hersteller dazu motiviert werden, zum Beispiel Ersatzteile herzustellen oder Reparaturhilfen anzubieten.

Anreize wie diese sind wichtig. Wir alle haben es in der Hand: Wer konsequent auf «A» setzt, fördert damit auch ein Umdenken in der Industrie – hin zum Denken und Handeln in Kreisläufen.

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