Schweizer Armee

    Schweizer Armee bekämpft mit Helikoptern Brände auf Korsika

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Drei Schweizer Armee-Helikopter sind am Dienstag von Militärflugplatz Locarno TI aus zur Waldbrandbekämpfung auf der französische Insel Korsika gestartet worden. Die Mission birgt einige Herausforderungen, darunter Hitze, Rauch und Überraschungen.

    22 Personen seien an Bord der drei Super-Puma-Helikopter, darunter Spezialisten zur Brandbekämpfung, Mechaniker sowie zwei Personen vom Team humanitäre Hilfe der Deza.
    22 Personen seien an Bord der drei Super-Puma-Helikopter, darunter Spezialisten zur Brandbekämpfung, Mechaniker sowie zwei Personen vom Team humanitäre Hilfe der Deza. - KEYSTONE/SAMUEL GOLAY

    22 Personen seien insgesamt an Bord der drei Super-Puma-Helikopter, darunter Spezialisten zur Brandbekämpfung, Mechaniker sowie zwei Personen vom Team humanitäre Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza). Diese werden die Hilfe vor Ort koordinieren, wie Einsatzleiter Patrick Egli zu Keystone-SDA sagte. Die ersten Löscheinsätze sollen ab Mittwoch geflogen werden.

    Man habe ein Dispositiv des Teams für humanitäre Hilfe, das für solche «Rapid-Response-Einsätze» zur Verfügung stehe und eine enge Kollaboration mit der Armee. In Montenegro, Italien und Griechenland habe man habe unter anderem bereits solche Einsätze durchgeführt. Diese Erfahrungen fliessen laut dem Einsatzleiter in die jetzige Mission ein.

    Die grössten Herausforderungen seien Überraschungen. Die Situation sei an und für sich anspruchsvoll mit der erneut angekündigten Hitze. «Darum ist ein Team vor Ort, das fähig ist, Lösungen zu finden für Probleme, die wir noch nicht antizipieren», so Egli. Es verfüge über die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse und sei gut vorbereitet.

    Helikopterpilot Tobias Müller sagte, der Einsatz bestehe darin, vor Ort Feuer zu löschen und die lokalen Einsatzkräfte zu unterstützen. «Es wird abgeklärt, was genau unser Einsatzgebiet sein wird». Die Einsatzdauer sei vom Bundesrat für eine Woche festgelegt worden. Man sei jedoch offen, falls die Unterstützung weiterhin gebraucht werde.

    Die grössten Herausforderung sei die Koordination der Einsatzkräfte vor Ort. Dazu komme die Hitze wegen des Feuers und auch wegen des Wetters sowie der Rauch – die Sicht sei deshalb eingeschränkt. «Dies macht das Ganze fliegerisch anspruchsvoll.» Es brauche viel Koordination wegen der anderen Helikopter und Flugzeuge vor Ort. Korsika habe wie die Schweiz Berge, darum kenne man die Art in solchen Terrains zu fliegen.

    Der Einsatz untersteht der Gesamtverantwortung der Humanitären Hilfe des Bundes, die der Deza im Aussendepartement angegliedert ist. Die mit dem Einsatz verbundenen Kosten werden aus den bestehenden Krediten des Aussendepartements EDA und des Verteidigungsdepartements VBS gedeckt.

    Seit Samstag unterstützen zudem rund 30 Angehörige des Feuerwehr- und Rettungsdienstes der Stadt Genf die Löscharbeiten an der Atlantikküste bei Bordeaux (F). Dieser Einsatz soll bis zum 1. August dauern.

    Kommentare

    User #4026 (nicht angemeldet)

    Ein Baum fängt nicht an zu brennen.

    User #4613 (nicht angemeldet)

    Klimaskeptiker argumentieren oft, dass mehr CO₂ das Pflanzenwachstum fördere und daher positiv sei. Doch diese vereinfachte Sicht ignoriert die komplexen Wechselwirkungen im Ökosystem. Zwar profitieren einige Pflanzen kurzfristig vom erhöhten CO₂ (den sogenannten "CO₂-Düngeeffekt"), doch langfristig führt dies zu einer Verschiebung der Artenzusammensetzung, da schnell wachsende Pflanzen wie Gräser und Unkräuter gegenüber langsamer wachsenden Arten wie Bäumen begünstigt werden. Zudem trocknen Böden durch höhere Temperaturen schneller aus, was die positiven Effekte des CO₂ zunichtemacht. Studien des Max-Planck-Instituts zeigen, dass in vielen Regionen bereits eine Abnahme der Biomasseproduktion zu verzeichnen ist, trotz höherer CO₂-Konzentrationen.

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