Räte bereinigen Vorlage zur Finanzierung von Kindertagesstätten

Keystone-SDA
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Bern,

Der Bund soll in vier Jahren hundert Millionen Franken in Kitas investieren und damit sowohl Eltern entlasten als auch neue Betreuungsplätze schaffen.

KITA-Initiative
Das Parlament hat einen Gegenvorschlag zur Kita-Initiative gezimmert. Der Bund soll demnach auch künftig die familienergänzende Kinderbetreuung finanziell fördern. (Archivbild) - sda

Der Bund soll zur Unterstützung von Kindertagesstätten hundert Millionen Franken über vier Jahre bereitstellen. Neben einer Betreuungszulage für erwerbstätige Eltern will das Parlament mit sogenannten Programmvereinbarungen neue Betreuungsplätze schaffen.

Nationalrat bereinigt letzte Differenzen bei Kita-Finanzierung

Der Nationalrat hat am Dienstag die letzten Differenzen in der Vorlage zur künftigen Kita-Finanzierung bereinigt. Damit ist das Geschäft bereit für die Schlussabstimmungen am Ende der Wintersession.

Das Bundesgesetz über die Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung ist der indirekte Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine gute und bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung für alle (Kita-Initiative)». Kern des Gegenvorschlags ist die Schaffung einer Betreuungszulage für Eltern von Kita-Kindern, die über Beiträge der Arbeitgebenden, der Arbeitnehmenden und der Kantone finanziert wird.

Kommentare

User #2736 (nicht angemeldet)

Dann muss auch die Betreuung bezahlt werden, welche Grosseltern Gratis übernehmen, wenn langsam alles über den Lohnabzug, Staat bezahlt werden soll.

User #2185 (nicht angemeldet)

Wer Kinder will soll selber die Kita und Betreuung bezahlen.

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