Weil sie ihr FDP-Parteipräsidium abgibt, muss eine Nachfolge für Petra Gössi her. Wer soll es sein? Eine Findungskommission nimmt sich dieser Frage an.
Petra Gössi
Petra Gössi tritt zurück. - sda - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Das Wichtigste in Kürze

  • Petra Gössi tritt von ihrem Posten als FDP-Präsidentin zurück.
  • Nun soll am 2. Oktober über ihre Nachfolge abgestimmt werden.
  • Wer kandidieren will, hat noch bis zum 15. August Zeit, um dies anzumelden.

Am 2. Oktober wählt die FDP die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Petra Gössi. Am Mittwoch hat die Parteipräsidentenkonferenz (PPK) an einer digitalen Sitzung die Findungskommission gewählt. Sie wird von Saskia Schenker präsidiert, der Präsidentin der FDP Baselland.

Weiter gehören der Findungskommission an:
Fraktionspräsident Beat Walti
• Parteivizepräsident Andrea Caroni
• Fraktionsvizepräsident Olivier Feller
• Philip Mosimann, Präsident der Freunde der FDP
• Zürcher Nationalrat Andri Silberschmidt

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FDP-Präsidentin Petra Gössi im Interview über den Wahlkampf 2019. - Nau

Die Kommission habe den Auftrag, das Anforderungsprofil zu definieren, Kandidaturen entgegenzunehmen und die Kandidierenden anzuhören und zu prüfen. Danach werde die Kommission einen Bericht mit Antrag zuhanden der PPK erstellen.

Interessierte können ihre Kandidatur bis am 15. August einreichen. Die Anhörungen erfolgen laut Mitteilung im September.

Petra Gössi: Nachfolge-Empfehlungen am 1. Oktober

Am 1. Oktober werde die PPK ihre Empfehlung zuhanden der Delegierten aussprechen. Diese wählen dann am folgenden Tag den neuen Parteipräsidenten oder die neue Parteipräsidentin.

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Parteipraesidentin Petra Gössi an einer Delegiertenversammlung der Freisinnig Demokratischen Partei der Schweiz, FDP, in Pratteln. (Archivbild, Samstag, 29. September 2018.) - keystone

Die Findungskommission will während des gesamten Auswahlprozesses keine Medienauskünfte erteilen, wie es weiter hiess.

Gössi hatte am 14. Juni nach fünf Jahren an der Parteispitze ihren Rücktritt auf spätestens Ende 2021 bekannt gegeben. Die 45-jährige Juristin will sich vermehrt auf ihre berufliche Karriere konzentrieren. Ihr Nationalratsmandat will sie behalten.

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