Petition gegen Rassismus im Fussball dem Fussballverband überreicht

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die von der Schweizer Fussballerin Jasmine Imboden lancierte Petition «Stopp dem Rassismus im Schweizer Fussball» ist am Mittwochmittag in Muri bei Bern dem Schweizerischen Fussballverband überreicht worden. Für das Anliegen kamen 12'600 Unterschriften zusammen.

    Fussballerin Jasmine Imboden übergibt die Petition «Stopp dem Rassismus im Schweizer Fussball» an den Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbands, Peter Knäbel.
    Fussballerin Jasmine Imboden übergibt die Petition «Stopp dem Rassismus im Schweizer Fussball» an den Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbands, Peter Knäbel. - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Die Übergabe der Petition wurde vor dem Vereinssitz mit einem symbolischen Fussballspiel Betroffene gegen Täterinnen und Täter untermalt, wie die Petentinnen und Petenten mitteilten.

    Auslöser der Petition sei ein rassistischer Vorfall bei einem Fussballspiel der 1. Liga gewesen. Damals sei die Fussballerin Jasmine Imboden mit kenianisch-schweizerischen Wurzeln rassistisch beschimpft worden.

    Zwar habe der Fussballverband den verantwortlichen Verein mit einer Busse von 500 Franken sanktioniert. Für Imboden reiche diese Massnahme aber nicht aus. Wer Rassismus erlebe, habe Anspruch auf Schutz, es brauche klarere Konsequenzen für die Täterinnen und Täter, lässt sie sich in der Medienmitteilung zitieren.

    Die Petentinnen und Petenten sehen sich auch durch rassistische Vorfälle während der vergangenen Fussball-WM in ihrem Anliegen bestärkt. Konkret fordert die Petition klare Interventionsprotokolle bei rassistischen Vorfällen, transparente Verfahren, konsequente Sanktionen sowie Präventionsarbeit in den Vereinen.

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    Kommentare

    User #5874 (nicht angemeldet)

    Sommerloch???

    User #6267 (nicht angemeldet)

    Heute wird alles als Rassismus zurechtgebogen. Man darf ja nicht mal mehr reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Schlimm. Man kann Probleme auch herbeireden,

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