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    Parlament will Ausländer in Kassen-Risikoausgleich aufnehmen

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    Bern,

    Ausländer, die in der Schweiz versichert sind, darunter auch Grenzgänger, sollen künftig mehr Prämien zahlen.

    Krankenkassen
    Künftig sollen auch im Ausland wohnhafte Versicherte in den Risikoausgleich der Krankenkassen einbezogen werden. (Themenbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    In den Risikoausgleich zwischen den Krankenkassen sollen künftig auch in der Schweiz versicherte Ausländer einbezogen werden – beispielsweise «Grenzgängerinnen» und «Grenzgänger». Dieser Meinung ist das Parlament. Damit werden die Prämien für Ausländer steigen.

    Nach dem Nationalrat hat sich am Dienstag auch der Ständerat grundsätzlich hinter den entsprechenden Vorschlag des Bundesrats gestellt. Die kleine Kammer hiess eine Revision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) mit 40 zu 0 Stimmen bei einer Enthaltung gut.

    Steigende Prämien im Fokus

    Mit der Vorlage will der Bundesrat die Solidarität in der obligatorischen Krankenversicherung stärken. Denn der Risikoausgleich innerhalb der Krankenkassen wurde geschaffen, damit die Krankenversicherer keinen Anreiz haben, nur möglichst gesunde Personen zu versichern.

    Werden im Ausland wohnhafte Versicherte in den Risikoausgleich einbezogen, steigen deren Prämien. Gleichzeitig werden die Versicherten in der Schweiz von tieferen Prämien profitieren.

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