Neutralität in der Verfassung: Bürgerliche sind gespalten

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Bern,

Die vom Ständerat vorgeschlagene Verankerung der «dauerhaften, bewaffneten Neutralität» in der Bundesverfassung ist umstritten. Gerade die bürgerlichen Parteien sind beim direkten Gegenentwurf zur Neutralitätsinitiative gespalten.

Die vorgeschlagene Verankerung der «dauerhaften, bewaffneten Neutralität» in der Verfassung als Alternative zur Neutralitätsinitiative ist umstritten. (Archivbild)
Die vorgeschlagene Verankerung der «dauerhaften, bewaffneten Neutralität» in der Verfassung als Alternative zur Neutralitätsinitiative ist umstritten. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Der Ständerat hatte in der Sommersession beschlossen, der Volksinitiative einen direkten Gegenentwurf gegenüberzustellen: Er will kein Verbot von Sanktionen auf Verfassungsebene. Allerdings möchte die kleine Kammer die bewaffnete Neutralität in der Verfassung festschreiben.

Die Initianten bezeichnen den Vorschlag als «Neutralität light», die den Kern des Prinzips nicht schütze. Auch für die SVP ist die «absichtliche Unschärfe» problematisch.

Der Verzicht auf eine Stellungnahme durch die Allianz Sicherheit Schweiz zeigt die Spaltung des bürgerlichen Lagers in der Frage gut auf, gehören ihr doch Vertretende von Mitte, FDP und SVP an.

SP und GLP wiederum halten einen direkten Gegenentwurf für unnötig. Er suggeriere fälschlicherweise, dass es in der Neutralitätspolitik einen Reformbedarf gebe.

Kommentare

User #1522 (nicht angemeldet)

Warum eigentlich diese Initiative? geht es um Wirtschaft? Militär? Versorgung? Kriegsmaterial? hat sich schon jemand gedanken darüber gemacht? Ist es nicht um Export Einschränkung zu Vermeinden für das Waffen & Munitionsgeschäft/ Produktion? Nochmal eine Initiative die rein Wirtschaftlich Orietiert ist und lässt uns glauben es wäre für die Bevölkerung um genug Stimmwähler zu haben.

User #6310 (nicht angemeldet)

Wenn man wirklich neutral wäre, so wäre das Ganze ja ganz okay, aber so wie es heutzutage ausgelegt wird, also mal so und mal so, ist es nur sehr zweifelhaft und heuchlerisch, denn die Schweiz will immer nur den grösst möglichen Nutzen aus der sogenannten Neutraliät ziehen, und zwar in jegweglichger Hinsicht! Das weiss ein jeder mittlerweilen in ganz Europa!

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