Schweizer Armee

Armasuisse: Schweizer Armee erhält neue Tarnsysteme

Maike Lindberg
Maike Lindberg

Bern,

Armasuisse modernisiert die Ausrüstung der Schweizer Armee, die soll von drei europäischen Lieferaten stammen.

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Das Bundesamt für Rüstung armasuisse setzt bei der Beschaffung neuer Ausrüstung auf europäische Hersteller. - keystone

Armasuisse hat mitgeteilt, dass die Schweizer Armee neue multispektrale Tarnsysteme bekommt. Die neuen Systeme stammen von drei europäischen Lieferanten, darunter ein Schweizer Anbieter, wie «Swissinfo» berichtet.

Die Vergabe geht an SSZ Camouflage AG aus der Schweiz, Saro GmbH aus Deutschland und Saab Barracuda AB aus Schweden. Die Lieferanten wurden nach Leistungsfähigkeit und Integrationseignung ausgewählt, wie das Amt für Rüstung erklärt.

Die Erprobung der neuen Tarn- und Täuschsysteme fand von Juli bis September auf den Waffenplätzen Thun und Bure statt. Sämtliche Systeme erfüllen laut Armasuisse die gestellten Anforderungen der Schweizer Armee.

Armasuisse erhöht Abwehrfähigkeit der Schweizer Armee

Multispektrale Tarnsysteme erhöhen den Schutz gegen aktuelle Aufklärungsmittel. Sie helfen laut Armasuisse Soldatinnen und Soldaten sowie Infrastruktur vor modernen Sensoren und Drohnen besser zu tarnen.

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Dabei kommt Hightech aus mehreren Ländern zum Einsatz. Experten betonen, dass die Komponenten sowohl visuelle als auch infrarote und radarbasierte Aufklärung erschweren, wie «MarketScreener» analysiert.

Die Systeme tragen dazu bei, die Abwehrfähigkeit der Schweizer Armee gegen technische Aufklärung deutlich zu steigern. Dies sei laut Fachleuten ein bedeutender Schritt für die Modernisierung der Truppe.

Drei-Länder-Zusammenarbeit sichert Innovation

Mit der Auswahl von drei europäischen Anbietern stärkt Armasuisse nach eigenen Angaben die rüstungspolitische Strategie der Schweiz. Ziel ist es, Technologiekompetenz im eigenen Land zu halten und gleichzeitig von europäischen Partnerschaften zu profitieren, wie «Swissinfo» betont.

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Armasuisse beschert der Schweizer Armee einen Innovationsschub. - keystone

Die endgültige Zuteilung der Systeme erfolgt 2026, abhängig von der Einsatzreife. Details zum Auftragsvolumen gab Armasuisse nicht bekannt, wie «muula.ch» berichtet.

Die neuen Tarnsysteme laufen unter dem Projektnamen MSTS und bedeuten für die Schweizer Armee einen Innovationsschub. Die optimale Kombination der Technologien soll bestmöglichen Schutz bieten, erklärt das Bundesamt für Rüstung.

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Kommentare

User #4212 (nicht angemeldet)

Bevölkerungsschutz ist das A und O. Ohne Bevölkerung keine Schweiz. Mal eine Anmerkung für die "Schnellmerker" hier. Man sollte die Fake-Kommentare zur Kenntnis nehmen, Kopf schütteln und in den gedanklichen "Trash" verschieben. Was zum Glück auch die stillen 80% der Bevölkerung tun.

User #5379 (nicht angemeldet)

Vernichten wir doch noch ein bisschen mehr Geld für diesen ganzen Unsinn.

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