Leicht wachsendes Nein-Lager bei der 10-Millionen-Initiative

Keystone-SDA
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Bern,

Bei der eidgenössischen Abstimmung vom 14. Juni zur 10-Millionen-Initiative der SVP offenbart sich ein leichter Trend zugunsten des Nein-Lagers. Der Ausgang der Abstimmung bleibt aber weiterhin offen, wie das aktuelle Stimmungsbarometer des Marktforschungsinstituts YouGov Schweiz aufzeigt.

Nachhaltigkeitsinitiative
Rund um die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP zeichnet sich rund einen Monat vor der eidgenössischen Abstimmung eine Pattsituation ab. - keystone

Aktuell sprechen sich gemäss Stimmungsbarometer vom Mittwoch 51 Prozent der Stimmberechtigten gegen die SVP-Vorlage aus, während sie von 43 Prozent befürwortet wird. Sechs Prozent würden sich noch unentschlossen geben.

Damit habe sich das Kräfteverhältnis gegenüber dem ersten Stimmungsbarometer von Anfang Mai leicht verändert, heisst es. Das Nein-Lager ist demnach um 5 Prozentpunkte von 46 auf 51 Prozent gewachsen, während das Lager der Zustimmenden von 45 auf 43 leicht Prozent zurückging.

Auch wenn sich beide Seiten weiterhin innerhalb des statistischen Unsicherheitsbereichs bewegten, sei ein Nein zur 10-Millionen-Initiative derzeit wahrscheinlicher, schreibt YouGov.

Für das zweite Stimmungsbarometer zur Abstimmung vom 14. Juni wurden im Zeitraum vom 18. bis 26. Mai 2518 Personen befragt.

Bei der Änderung des Zivildienstgesetzes erschwert der hohe Anteil an Unentschlossenen von 16 Prozent eine Aussage über einen möglichen Ausgang der Abstimmung. Aktuell würden gemäss Stimmungsbarometer 44 Prozent der Befragten die Vorlage ablehnen, während 40 Prozent auf der Seite der Zustimmenden zu finden sind.

Auch hier habe sich gegenüber dem ersten Stimmungsbarometer ein leichter Trend zugunsten des Nein-Lagers offenbart. Anfang Mai hatte dieses noch eine Pattsituation von je 40 Prozent auf beiden Seiten ergeben.

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Kommentare

User #3997 (nicht angemeldet)

Die Nein‑Stimmenden wünschen sich eine schöne, grüne, CO₂‑neutrale Schweiz – gleichzeitig ignorieren sie, dass mehr Menschen automatisch mehr Ressourcen, mehr Verkehr und mehr Belastung bedeuten. Das ist doch völlig widersprüchlich. Genau deshalb stimme ich Ja: Ich möchte nicht noch mehr Stau, noch mehr Druck auf Infrastruktur und Umwelt.

User #3997 (nicht angemeldet)

Noch mehr Verkehrschaos? Im Gegenteil. Weniger Menschen bedeuten weniger Belastung in allen Bereichen, das ist eigentlich offensichtlich! Deshalb kann ich die Nein-Stimmen kaum nachvollziehen. Und ja: Wir haben noch genügend Grünflächen, die bedenkenlos überbaut werden könnten.

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