Lehrerverband fordert mehr Ressourcen für Integrative Schule

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Bern,

Der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer schlägt Alarm: Fehlende personelle, finanzielle und zeitliche Ressourcen gefährdeten das Projekt der Integrativen Schule. Das Lehrpersonal ist laut einer Umfrage fast genau hälftig gespalten zwischen Zustimmung und Skepsis.

«Wer Integration bestellt, muss sie auch bezahlen», fordert Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH).
«Wer Integration bestellt, muss sie auch bezahlen», fordert Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH). - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

«Wer Integration bestellt, muss sie auch bezahlen», sagte Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), am Donnerstag vor den Medien in Bern. Die inklusionsorientierte Schule, so die Bezeichnung des LCH für Klassen, bei denen förderungsbedürftige Kinder nicht ausgesondert werden, könne funktionieren.

Der institutionelle Anspruch und die Realität im Schulalltag klaffen weit auseinander, wie eine Umfrage unter 10'394 Lehrpersonen, schulischen Heilpädagoginnen und -pädagogen sowie therapeutischem Personal ergab. So steht zwar eine Mehrheit hinter der Integrativen Schule, aber ein sehr grosser Teil fühlt sich überlastet.

Immerhin ist gemäss der Umfrage in einer durchschnittlichen Schulklasse die Hälfte auf irgendeine Art förderungsbedürftig.

Kommentare

User #5728 (nicht angemeldet)

Inklusion ist auch so ein Fiebertraum von Leuten, die keine Ahnung haben und sich einfach wichtig machen. Inklusion schadet schlussendlich den Klugen und denen, die Förderung brauchen. Ist das so schwierig zu verstehen? Die Profiteure sind nur jede, welche davon einen Lohn kassieren.

User #9861 (nicht angemeldet)

Das System ist gescheitert , streicht einfach die Finanzen und das Problem ist gelöst

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