Lastwagen mit zehn Diesel-Generatoren ist unterwegs in die Ukraine

Keystone-SDA
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Bodensee,

Im Rahmen des Schweizer Hilfspakets für die Ukraine sind am Freitag in Amriswil TG zehn Diesel-Generatoren auf einen Lastwagen verladen worden. Die Generatoren sollten noch am gleichen Tag die Schweiz in Richtung Ukraine verlassen.

Spende aus der Schweiz: Die verpackten Diesel-Generatoren sind Teil der Hilfslieferung an die Ukraine. (Archivbild)
Spende aus der Schweiz: Die verpackten Diesel-Generatoren sind Teil der Hilfslieferung an die Ukraine. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Das sagte ein Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten am Freitag auf Anfrage. In den kommenden Wochen werden weitere 18 erdgasbetriebene Strommodule und insgesamt bis zu achtzig Diesel-Generatoren in die Ukraine entsandt. Dafür bewilligte der Bundesrat am vergangenen Mittwoch einen Kredit von 32 Millionen Franken.

Nach Angaben des Schweizer Wirtschaftsdepartements werden voraussichtlich vier Schweizer Unternehmen Material im Energiesektor in die Ukraine schicken. Ein Teil dieser Generatoren wird an das ukrainische Entwicklungsministerium geliefert – dieses wird sie nach Dringlichkeit einsetzen.

Der Bundesrat antwortete damit auf eine Anfrage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Am Weltwirtschaftsforum im Januar bat Selenskyj die Schweizer Regierung darum, der Ukraine bei der Bewältigung der akuten Energiekrise zu helfen. Derzeit müssen viele Ukrainerinnen und Ukrainer bei extrem tiefen Temperaturen ohne Heizung auskommen. Der Notstand ist eine Folge der heftigen Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine.

Die für den Einkauf des Materials, den Transport und die Koordination benötigten Mittel von maximal 32 Millionen Franken stammen aus dem bestehenden Budget des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) im Rahmen des Länderprogramms Ukraine. Die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (Deza) ist für die organisatorische sowie logistische Umsetzung verantwortlich.

Kommentare

User #5947 (nicht angemeldet)

Die Schweiz hätte etwas schicken sollen, als der damalige Präsident Poroshenko verkündete, dass die Kinder der Russen im Donbass fortan in Kellern leben werden! Nun, inzwischen ist es umgekehrt...

User #3353 (nicht angemeldet)

Kriegt die Schweiz im Gegenzug als Danke Rohstoffe?

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