Wasser

    Internationale Einigung: Lago Maggiore liefert künftig mehr Wasser

    Keystone-SDA
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    Bellinzona,

    Das Piemont und die Lombardei haben sich mit dem italienisch-schweizerischen «Consorzio del Ticino» für ein Anheben des Seepegels des Lago Maggiore ausgesprochen. Der Entscheid bringt der Landwirtschaft in der Poebene 30 Millionen Kubikmeter zusätzliches Wasser.

    Ein höherer Wasserspiegel im Lago Maggiore bringt der Poebene deutlich mehr Wasser. Hier im Bild der Po bei Alessandria im Piemont im wasserarmen Juli 2003. (Archivbild)
    Ein höherer Wasserspiegel im Lago Maggiore bringt der Poebene deutlich mehr Wasser. Hier im Bild der Po bei Alessandria im Piemont im wasserarmen Juli 2003. (Archivbild) - KEYSTONE/EPA ANSA/FERRETTI

    «Eine historische Entscheidung im Zeichen des Klimawandels» nannte die italienische Nachrichtenagentur Ansa das Abkommen. Die Entscheidung sei das Ergebnis einer Vereinbarung der Po-Flussgebietsbehörde, der Regionen Piemont und Lombardei, der bilateralen italienisch-schweizerischen Organisation «Consorzio del Ticino» sowie zahlreichen weiteren beteiligten Akteuren.

    «Die Anhebung des Wasserspiegels des Lago Maggiore um bis zu 15 Zentimeter ist ein aussergewöhnliches Beispiel dafür, wie wir uns an den Klimawandel anpassen können und müssen», erklärte der Generalsekretär der Flussgebietsbehörde, Alessandro Delpiano.

    Es sei ihnen gelungen, bis zu 30 Millionen Kubikmeter zusätzliches Wasser verfügbar zu machen – ohne neue Bauwerke oder Infrastrukturen. Dies bedeute mehr Wasser für die Landwirtschaft, für den Umweltschutz und für den Fluss Po bis zu seiner Mündung – unter voller Einhaltung der hydraulischen Sicherheitsanforderungen und des Umweltschutzes.

    Zufriedenheit über die Entscheidung hätten auch die Regionalräte der Regionen Piemont und Lombardei, Matteo Marnati und Massimo Sertoli, sowie das Consorzio del Ticino und die Regulierungsbehörde für die Wasserstände des Lago Maggiore geäussert. Dies auch im Hinblick auf die aktuelle Situation eines schneearmen Gebirgseinzugsgebietes und von Wasserkraftspeichern mit sehr niedrigem Füllstand.

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    Kommentare

    User #4491 (nicht angemeldet)

    Und was machen sie, wenn es mal einen Sommer lang (oder manchmal auch im Winter) kaum regnet?? Das gab es auch schon einige Male in der Vergangenheit!

    User #4910 (nicht angemeldet)

    Wieder alles falsch gemacht. Wird dieses Land überhaupt noch irgendetwas richtig machen?

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