Heimatschutz reicht Einsprache gegen Holzstier auf dem Nätschen ein

Keystone-SDA Regional
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Uri,

Der Innerschweizer Heimatschutz hat Einsprache gegen das Baugesuch für «Max der Uristier» auf dem Nätschen erhoben. Er will die Frage geklärt haben, ob ein so grosses Bauwerk an dem Standort oberhalb von Andermatt raumplanerisch und landschaftlich vertretbar sei.

holzstier max
Holzstier Max. - keystone

Dies schreibt der Innerschweizer Heimatschutz in einer Mitteilung, über welche die Urner Zeitung am Freitag berichtet hat. Der aus Holz gebaute Stier war für das eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025 in Mollis GL erstellt worden und soll nun als «Max der Uristier» auf dem Nätschen eine zweite Heimat finden.

Der Innerschweizer Heimatschutz erinnerte in seiner Mitteilung daran, dass es beim Stier um einen 36 Meter langen und total 20 Meter hohen Baukörper gehe. Er sei damit ein erheblicher Eingriff in das Landschaftsbild. Zudem liege der Standort ausserhalb der Bauzone.

Der Heimatschutz bemängelte, dass mit dem Baugesuch kein Quartiergestaltungsplan vorgelegt worden sei. Auch der Zeitpunkt des Baugesuchs stiess auf Kritik: Es sei eingereicht worden, bevor die Machbarkeit des Projekt abgeklärt worden sei.

Der Heimatschutz fordert deswegen, dass das Baugesuch abgelehnt oder zumindest sistiert wird. Im Gegensatz dazu hatte der Urner Umweltrat im Juli bekannt gegeben, trotz Kritik auf eine Einsprache zu verzichten.

Kommentare

User #3667 (nicht angemeldet)

Nur beim Vorbeifahren sieht man ja gar nicht, dass der Klumpen ein Tier darstellen soll.

User #1168 (nicht angemeldet)

Verkauft ihn nach Amerika dann sind wir ihn wenigstens los. Amis stehen auf solchen Größenwahn.

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