Initiativkomitee wirbt für Ja zu höherem Selbstversorgungsgrad

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweiz brauche wegen des Klimawandels dringend eine Wasserstrategie. Zudem müsse der Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln steigen. Das Komitee hinter der Ernährungsinitiative hat am Donnerstag seine Kampagne für ein Ja am 27. September lanciert.

Das Komitee der Ernährungsinitiative - auf dem Bild Franziska Herren - möchte, dass die Schweiz weniger abhängig ist vom Ausland, was die Versorgung mit Lebensmitteln betrifft. Am Do...
Das Komitee der Ernährungsinitiative - auf dem Bild Franziska Herren - möchte, dass die Schweiz weniger abhängig ist vom Ausland, was die Versorgung mit Lebensmitteln betrifft. Am Do... - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Dann entscheiden Volk und Stände über die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung». Im Parlament war das Begehren chancenlos. Doch die Initiantinnen und Initianten geben nicht auf und werben für ein Ja.

Die Schweiz habe ein Warnsystem für Trockenheit und Hitze, doch keine nationale Wasserstrategie, um die Wasserversorgung abzusichern, machen die Befürwortenden der Initiative geltend. «Das ist bedrohlich.»

Zudem sei die Landwirtschaft nicht darauf ausgerichtet, dass sie die Ernährung der Bevölkerung in Krisen und Mangellagen aus eigenem Boden gewährleisten könne. Deshalb fordert die Initiative einen Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent. 2024 lag dieser bei 50 Prozent.

Kommentare

User #1846 (nicht angemeldet)

Die Schweiz ist überbevölkert. (Wir sind weg) Wie will sich das Land selbst ernähren? Während dem WK II war es unmöglich sich selbst zu versorgen.

User #7473 (nicht angemeldet)

Wie soll das gehen??? Höherer selbstversorgungsgrad bei massiv steigender bevölkerungszahl und entsprechender verringerung der landwirtschaftlichen flächen...

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