Initiativkomitee wirbt für Ja zu höherem Selbstversorgungsgrad

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweiz brauche wegen des Klimawandels dringend eine Wasserstrategie. Zudem müsse der Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln steigen. Das Komitee hinter der Ernährungsinitiative hat am Donnerstag seine Kampagne für ein Ja am 27. September lanciert.

Das Komitee hinter der Ernährungsinitiative möchte, dass die Schweiz weniger abhängig ist vom Ausland, was die Versorgung mit Lebensmitteln betrifft. Am Donnerstag hat es seine Absti...
Das Komitee hinter der Ernährungsinitiative möchte, dass die Schweiz weniger abhängig ist vom Ausland, was die Versorgung mit Lebensmitteln betrifft. Am Donnerstag hat es seine Absti... - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Dann entscheiden Volk und Stände über die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung». Im Parlament war das Begehren chancenlos. Doch die Initiantinnen und Initianten geben nicht auf und werben für ein Ja.

Die Schweiz habe ein Warnsystem für Trockenheit und Hitze, doch keine nationale Wasserstrategie, um die Wasserversorgung abzusichern, machen die Befürwortenden der Initiative geltend. «Das ist bedrohlich.»

Zudem sei die Landwirtschaft nicht darauf ausgerichtet, dass sie die Ernährung der Bevölkerung in Krisen und Mangellagen aus eigenem Boden gewährleisten könne. Deshalb fordert die Initiative einen Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent. 2024 lag dieser bei 50 Prozent.

Kommentare

User #5892 (nicht angemeldet)

Bis zu 400 Proben waren mit schädlichen PFAS belastet. Alarmierend – in jedem zweiten Haushalt wurden laut K-Tipp schwer abbaubare Gifte im Trinkwasser festgestellt. Mindestens 1100 Hektar Boden und 170 Millionen Kubikmeter Grundwasser waren bis Ende 2022 mit PFAS verschmutzt.

User #5892 (nicht angemeldet)

Man kann nichts verlieren was man nie hatte. Dass die Welt ein Irrenhaus ist, wird immer deutlicher.

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