«Erbärmlich»: Heinzmann und Jordi spotten über Männer auf Liegevelos
Warum fahren eigentlich vor allem Männer Liegevelos und E-Trikes? Stefanie Heinzmann und Francine Jordi haben eine klare Antwort darauf.
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Das Wichtigste in Kürze
- Stefanie Heinzmann und Francine Jordi sehen bei Männern den Drang nach Risiko und Wettbewerb.
- Besonders die Benutzung von Liegevelos sei gefährlich – und auch «erbärmlich».
Auf drei Rädern unterwegs, halb liegend durch die Gegend cruisen oder mit einem Mini-Auto über die Strasse tuckern: Bei manchen Fahrzeugen fragt man sich unweigerlich, wer eigentlich auf die Idee gekommen ist.
Im Podcast «Chaos-Amt» nehmen Musikerin Stefanie Heinzmann (37) und Bestseller-Autorin Judith Erdin (38) gemeinsam mit Schlagersängerin Francine Jordi (49) genau diese Gefährte unter die Lupe.
Im Mittelpunkt steht dabei eine Frage: Warum scheinen es vor allem Männer zu sein, die auf Liegevelos, Microcars und E-Trikes abfahren?
Männer suchen das Abenteuer
Für Francine Jordi liegt der Grund auf der Hand: «Bei ihnen geht es doch um den Wettbewerb und ums Ego. Die suchen den Kick und müssen immer neue Sachen erfinden, um möglichst gefährlich zu sein: Stromschläge im Pool, während sie ein Bier in der Hand halten, oder aufs Eis gehen, bis es einbricht», meint die Bernerin.

Männer würden schlicht mehr Abenteuerlust in sich tragen. Frauen würden sich dagegen eher die Frage stellen: «Ja, macht das Sinn?»
Gerade beim Liegevelo sind sich die drei Frauen schnell einig: Als typisches Frauen-Gefährt geht es wohl nicht durch. «Es würde sich doch keine Frau denken: ‹Ich fahre jetzt hinter einem Auto her, im toten Winkel, und ziehe mir die Abgase rein›», mutmasst Podcast-Host Erdin.
Heinzmann setzt noch einen drauf: «Bei Männern reicht es ja nicht, dass etwas gefährlich ist – es muss auch gefährlich aussehen. Und genau da passt das nicht zusammen: Bei diesen Liegevelos ist es wirklich nur erbärmlich.»

Noch weniger Gnade gibt es für das sogenannte E-Trike. Die Konstruktion mit einem einzelnen Vorderrad und zwei Rädern hinten erinnert Erdin an einen Traktor – «aber auch in blöd!»
Publikum ist gespalten
Die Diskussion bleibt auch nach der Podcast-Folge nicht ohne Echo. Auf Spotify finden sich zahlreiche Kommentare von Nutzerinnen und Nutzern, die den Spott der drei Frauen teilen. Eine bringt ihre Haltung besonders deutlich auf den Punkt: «Wenn ein Mann so ein Gefährt fahren würde, wäre er nicht mehr mein Mann.»

Doch ganz so einfach ist die Sache offenbar nicht. Einige Hörerinnen und Hörer erinnern daran, dass ein Liegevelo nicht zwingend aus modischen oder kuriosen Gründen zum Einsatz kommt.
Ein Kommentar liefert dafür ein eindrückliches Beispiel: «Das Liegevelo ist für unseren Nachbarn, männlich und nach einem Unfall schwerbehindert, die einzige Möglichkeit, sich noch sportlich zu betätigen.»








