Hunderte protestieren in Zürich für Kurdistan

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Zürich,

Gegen das Vorrücken syrischer Regierungstruppen in Kurdengebiete sind in Zürich am Samstag mehrere hundert Menschen auf die Strasse gegangen. Sie forderten ein Ende der Angriffe auf von Kurden bewohnte Städte.

Auch am Samstag protestierten Menschen in Zürich gegen das Vorrücken syrischer Truppen in von Kurden kontrollierte Gebiete im Nordosten Syriens. Schon am Montag, Dienstag und Donnerst...
Auch am Samstag protestierten Menschen in Zürich gegen das Vorrücken syrischer Truppen in von Kurden kontrollierte Gebiete im Nordosten Syriens. Schon am Montag, Dienstag und Donnerst... - KEYSTONE/CLAUDIO THOMA

Der Zürcher Helvetiaplatz füllte sich gegen 15 Uhr mit rund 800 Protestierenden, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beobachtete.

Hintergrund ist eine Offensive der syrischen Übergangsregierung gegen die bisher kurdisch kontrollierten Gebiete im Norden und Nordosten des Landes. Derzeit gilt ein Waffenstillstand. Beide Seiten werfen sich jedoch weiterhin Verstösse vor. Die Regierung unter Interimspräsident Ahmed al-Scharaa will alle Gebiete Syriens unter eine Zentralregierung stellen.

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Kommentare

User #1642 (nicht angemeldet)

Die Schweiz und der Bund kann da nicht viel machen, wenn überhaupt. Demonstriert vor dem Bundeshaus und zwar dann wenn die Politiker zur Arbeit gehen, vielleicht hilft es ja.

User #6539 (nicht angemeldet)

Im Vergleich zu vielen unbewilligten Corona-Demonstrationen – etwa in Rapperswil, Altdorf oder Bern im Jahr 2021 – verlief dies deutlich geordneter. Damals fanden mehrere Protestmärsche ohne behördliche Bewilligung statt. Die Polizei konnte oft kaum eingreifen, da die Versammlungen formal friedlich blieben und das Verhältnismässigkeitsprinzip harte Interventionen nicht zuliess. Gleichzeitig wurde in sozialen Medien trotz Verboten aktiv zur Teilnahme aufgerufen. Das weckt Erinnerungen an die sogenannten Skeptiker-Demonstrationen: Regierungsrätin Rickli wurde mit einer Apfelschorle beworfen, Bundesrat Berset mit einer Bierdose. Kinder wurden als Schutzschilde missbraucht, es wurde zur Verabreichung von Kochsalzlösungen aufgerufen, es kam zu Übergriffen wie einer Ohrfeige in einem Volg. Spitäler, Bibliotheken, Teststationen und Impfbusse wurden gestürmt, das Bundeshaus bedroht, Schutzmassnahmen systematisch verweigert. Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt, Zertifikate gefälscht, vor Schulen Flyer verteilt und Teile der Bevölkerung gezielt angegriffen. Dieses Verhalten war egoistisch, verantwortungslos und zutiefst undemokratisch.

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