FDP-Nationalrätin Maja Riniker in Aargauer Regierung gewählt
Maja Riniker holt 70'137 Stimmen und lässt drei Aussenseiter klar hinter sich. Im Regierungsrat sitzen damit erstmals zwei Frauen.

Das Wichtigste in Kürze
- FDP-Nationalrätin Maja Riniker wurde im ersten Wahlgang in den Aargauer Regierungsrat gewählt.
- Die 48-Jährige erhielt 70'137 Stimmen und übertraf das absolute Mehr deutlich.
- Die Wahlbeteiligung lag bei lediglich 21,01 Prozent.
FDP-Nationalrätin Maja Riniker ist im ersten Anlauf in den Aargauer Regierungsrat gewählt worden. Die 48-Jährige galt als Favoritin. Erstmals gehören zwei Frauen dem fünf Mitglieder zählenden Regierungsrat an.
Riniker übertrifft absolutes Mehr deutlich
Bei einer Wahlbeteiligung von 21,01 Prozent erhielt Riniker 70'137 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 45'217 Stimmen, wie die Staatskanzlei Aargau am Sonntag mitteilte.

Drei angemeldete Aussenseiter-Kandidaturen von zwei Frauen und einem Mann blieben chancenlos und ohne Einfluss auf das Wahlresultat der Favoritin Riniker.
So erhielt Loredana Nigro (Juso) 8635 Stimmen, Theres Schöni (parteilos) 7514 Stimmen und Stephan Zurfluh (Musikpartei) 2365 Stimmen. Es gab auch 1782 vereinzelte Stimmen.
Bürgerliche Parteien unterstützen Riniker
Die Nationalratspräsidentin Riniker 2024/2025 hatte die Unterstützung von SVP, Mitte und des Gewerbe- sowie Hauseigentümerverbands.
Dem Regierungsrat gehören weiterhin die SVP mit zwei Sitzen sowie die SP, die FDP und die Mitte mit je einem Sitz an. Die Ersatzwahl für den FDP-Sitz wurde notwendig, weil Landammann und Baudirektor Stefan Attiger per Ende Jahr zurücktritt. Er gehört der Exekutive seit 2013 an.
Bürgerliche Parteien unterstützen Riniker
Mit der Wahl von Riniker gehören im Aargau erstmals zwei Frauen dem Regierungsrat an. Martina Bircher (SVP) schaffte den Sprung in die Exekutive bei der Erneuerungswahl im Oktober 2024. Sie ist Bildungsdirektorin.
Riniker ist die fünfte Frau im Regierungsrat. Ende 1992 war als erste Frau Stéphanie Mörikofer-Zwez (FDP) in die Exekutive gewählt worden. Nach acht Jahren schaffte sie als Finanzdirektorin die Wiederwahl nicht mehr.










