Aargauer Regierungsrat macht Update bei Mobilitäts-Strategie
Nach zehn Jahren will der Aargauer Regierungsrat die Gesamtverkehrs-Strategie «mobilitätAARGAU» auf den neuesten Stand bringen. Er hat dazu das entsprechende Papier in die öffentliche Anhörung geschickt.

Die bisherige Stossrichtung soll weiterhin gelten. Das Verkehrssystem müsse den Mobilitätsbedarf abdecken, die Umwelt schonen und finanzierbar bleiben, heisst es in den am Freitag veröffentlichten Unterlagen.
Aus der Strategie werden daraus fünf Hauptziele abgeleitet. Unter anderem will der Kanton Siedlung und Verkehr enger aufeinander abstimmen. Zudem sollen der öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Veloverkehr gestärkt werden. Die kantonale Strategie gilt als Basis für Planungen im Mobilitätsbereich.
Ein blosser Ausbau der Strassen und Schienen reiche in Zukunft nicht mehr aus. Jeder Ausbau binde dauerhaft finanzielle Mittel für Betrieb und Unterhalt. Zudem verlange das Klimaziel «Netto-Null 2050» einen sparsameren Verbrauch von Energie und Flächen.
Die aktualisierte Strategie sei in einem partizipativen Prozess erarbeitet worden. Dabei seien die vielfältigen Perspektiven aus Gemeinden, Verbänden, Unternehmen, Wissenschaft und Fachorganisationen einbezogen worden.
Die öffentliche Anhörung der Gesamtverkehrs-Strategie dauert bis Ende Januar 2027. Dann gehört der amtierende Bau- und Verkehrsdirektor Stephan Attiger (FDP) jedoch nicht mehr der Kantonsregierung an: Er tritt per Ende Jahr zurück.






