Die Zahl der Kulturschaffenden in der Schweiz hat abgenommen

Keystone-SDA
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Bern,

In der Schweiz waren 2025 rund 282'000 Menschen im Kultursektor erwerbstätig. Das waren 4,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag mitteilte.

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DProfessionelle Kulturschaffende, die mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen, sollen einen besseren sozialen Schutz erhalten. (Symbolbild) - keystone

Die Abnahme der Zahl der Kulturschaffenden sei mit jener während der Covid-19-Pandemie in den Jahren 2019 und 2020 vergleichbar, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Der Rückgang sei bei den männlichen Kulturschaffenden, bei Schweizer Staatsangehörigen und in der lateinischen Schweiz stärker ausgefallen als bei den Vergleichsgruppen.

Das BFS definiert in den Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung den Kulturbegriff relativ breit. So umfasst die Kulturwirtschaft neben eigentlichen Kulturschaffenden wie Musikerinnen oder bildende Künstler auch Erwerbstätige ohne eigentlichen Kulturberuf wie etwa Buchhalter in einem Museum und kreativ tätige Personen wie zum Beispiel Grafikdesigner in der nicht kulturell tätigen Wirtschaft.

Gemäss der BFS-Mitteilung waren Kulturschaffende 2024 mit ihrem Einkommen und den Lebensbedingungen weniger zufrieden als der Gesamtdurchschnitt der Erwerbstätigen.

Während im Gesamtdurchschnitt ein Fünftel der Erwerbspersonen angegeben habe, wenig oder gar nicht zufrieden zu sein, sei es bei den Kulturschaffenden über ein Viertel gewesen.

Detaillierte Daten zum Einkommen wird das BFS am 25. Juni veröffentlichen.

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Kommentare

User #5223 (nicht angemeldet)

die lage entwickelt sich ja auch nicht gerade sehr positiv zur zeit. da muss man vielleicht halt auch mal etwas arbeiten, was man weniger gerne macht. ich habe jedenfalls keine lust brotlose künstler und kulturschaffende durchzufuttern, weil sie nicht genug erfolgreich sind. wenn es zum leben nicht reicht, ist das gebotene vielleicht einfach nicht gut genug? ein studienabschluss der schönen künste garantiert nicht das überleben, wenn der output zuwenig ankommt...

User #1564 (nicht angemeldet)

warum bildet man dann an den hochschulen jedes jahr weiss der himmel wie viele künstlerinnen aus - einfach so, damit die steuergelder irgendwohin verdampfen?

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