Entwicklungshilfe

Schweiz plant die Zahl der unterstützten Länder zu reduzieren

Keystone-SDA
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Bern,

Die Schweiz will ihre Entwicklungshilfe ab 2029 auf 21 Schwerpunktländer reduzieren. Derzeit werden noch 34 Länder unterstützt.

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Die «Sonntagszeitung» deckte auf, dass Nepal, Armenien, Georgien, Simbabwe, Tansania und Tunesien künftig nicht mehr von der Entwicklungshilfe profitieren werden. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 2029 plant die Schweiz, die Zahl der unterstützten Ländern zu reduzieren.
  • So sollen anstelle von aktuell 34 noch 21 Schwerpunktländer Entwicklungshilfe erhalten.
  • Die DEZA plant zudem einen Abbau bei mehreren thematischen Schwerpunkten.

Die Schweiz plant, ihre Entwicklungshilfe ab 2029 auf 21 Schwerpunktländer zu reduzieren, gegenüber 34 aktuell. Der Bund will sich aus mehreren Ländern mit mittlerem Einkommen zurückziehen, wie das Aussendepartement am Sonntag bestätigte.

Die «SonntagsZeitung» deckte auf, dass Nepal, Armenien, Georgien, Simbabwe, Tansania und Tunesien zu den vom Rückzug betroffenen Ländern gehörten. Zudem will die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) künftig nur noch 18 statt wie bisher 24 multilaterale Organisationen unterstützen.

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Ab 2029 sollen nur noch 21 statt 34 Länder von der Schweiz Entwicklungshilfe erhalten. - keystone

Die Leitung der DEZA habe eine erste Stossrichtung ausgearbeitet, um den Entscheid des Bundesrates vom 24. Juni umzusetzen. Das bestätigte ein Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage von Keystone-SDA.

Soll die Schweiz ihre Entwicklungshilfen kürzen?

Das EDA präzisierte weiter, dass 21 Schwerpunktländer vorgesehen seien und nicht wie gemäss «Sonntagszeitung» deren 20.

Die DEZA plant zudem einen Abbau bei mehreren thematischen Schwerpunkten. Im Gegenzug soll mehr Geld in die Nothilfe fliessen.

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Kommentare

User #1860 (nicht angemeldet)

Endlich. In Bundesbern beginnt man wohl wieder vernünftig zu werden.

User #4768 (nicht angemeldet)

Die Unterstützung muss in direktem Zusammenhang mit Rücknahmeabkommen von Flüchtlingen stehen. Zusätzlich muss die Bereitschaft der unterstützten Länder vorhanden sein, die Identitäten ihrer angeblicher Landsleute zu klären. Ansonsten gibt es kein Geld mehr für die jeweilgen Eliten.

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