Entwicklungshilfe

    Schweizer wehren sich gegen Kürzungen bei Entwicklungshilfe

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Die Schweizer wollen bei der Entwicklungshilfe nicht weiter sparen. 77 Prozent finden, die Ausgaben sollten gleich hoch bleiben oder gar erhöht werden.

    Entwicklungshilfe
    77 Prozent wollen die Ausgaben für Entwicklungshilfe halten oder erhöhen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut einer ETH-Umfrage wollen 77 Prozent die Entwicklungshilfe halten oder erhöhen.
    • Auch viele Rechte lehnen Kürzungen ab, wenn sie informiert werden.
    • Nur 19 Prozent unterstützen Kürzungen bei anderen Projekten für Ukraine-Hilfe.

    Die Schweizer Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen bei den Entwicklungsgeldern. Auch nicht, um die Hilfe für die Ukraine zu verstärken. Dies zeigt eine Umfrage der ETH Zürich.

    77 Prozent der Bevölkerung finden: Die öffentlichen Ausgaben für Entwicklungshilfe sollten auf dem aktuellen Niveau bleiben oder sogar erhöht werden. Dies geht aus den am Donnerstag publizierten Umfrageergebnissen hervor.

    Ablehnung der Kürzung von Entwicklungshilfe reicht bis ins rechte Lager

    Wenig überraschend sind vor allem links eingestellte Menschen gegen weitere Kürzungen. Sobald jedoch über aktuelle Investitionen in die Entwicklungszusammenarbeit informiert wird, lehnen auch 58 Prozent der rechts eingestellten Befragten weitere Kürzungen ab.

    Vor allem die Länder in Subsahara-Afrika sollen gemäss den Ergebnissen nicht benachteiligt werden.

    49 Prozent der Befragten lehnen es ab, dass deren Gelder gekürzt wurden, um der Ukraine verstärkt zu helfen. 32 Prozent haben dazu keine Meinung, nur 19 Prozent unterstützen diese Entscheidung.

    Parlament reduziert Budget dennoch

    Das vom Parlament genehmigte Budget 2025-2028 für die Armutsminderung und die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit ist um fast 1,5 Milliarden niedriger als ursprünglich vom Bundesrat vorgeschlagen. Dies entspricht einer Kürzung um 18 Prozent.

    Findest du es gut, dass die Schweiz ihre Entwicklungshilfe kürzt?

    Insgesamt beträgt das Budget 11,1 Milliarden Franken. Für die Ukraine reservierte der Bund dabei rund 14 Prozent der Gelder. An der Umfrage der ETH nahmen 4305 Einwohnerinnen und Einwohner teil.

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    Kommentare

    User #1005 (nicht angemeldet)

    Diese Fotos sind ungemein Rührselig und sollen es den "Reichen Ländern" unterschwellig leichter machen zu Spenden.

    User #4168 (nicht angemeldet)

    kürzen? komplett streichen.

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