Entwicklungshilfe

    Auch die Schweiz reduziert ihren Beitrag zur Entwicklungshilfe

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die öffentliche Entwicklungshilfe ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 23,1 Prozent zurückgegangen. Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) handelt es sich dabei um den «stärksten Rückgang, der je verzeichnet wurde». Auch die Schweiz reduzierte ihren Beitrag weiter.

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    Auch die Schweiz reduziert ihren Beitrag zur Entwicklungshilfe. - keystone

    Der Rückgang habe zu einer Senkung der weltweiten öffentlichen Entwicklungshilfe (ODA) auf ein Niveau geführt, das seit 2015 nicht mehr erreicht wurde, teilte die OECD am Donnerstag mit.

    Die öffentliche Entwicklungshilfe belief sich damit auf durchschnittlich 0,26 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) der Mitgliedsländer. Nach Angaben der OECD ist dieser Rückgang hauptsächlich auf die fünf grössten Geberländer des Entwicklungshilfeausschusses zurückzuführen: Deutschland, die USA, Grossbritannien, Japan und Frankreich.

    Allein die Vereinigten Staaten seien jedoch für drei Viertel dieses Rückgangs verantwortlich. Die Rückgänge bei der öffentlichen Entwicklungshilfe betrafen vor allem die bilaterale Hilfe und die Finanzierung der Uno, insbesondere im Zusammenhang mit der Auflösung von USAID.

    «Dieser Rückgang wirft Fragen hinsichtlich der Effizienz und Wirksamkeit der weiterhin geleisteten öffentlichen Entwicklungshilfe sowie hinsichtlich der unsicheren kurzfristigen Aussichten für die internationale Architektur der Entwicklungsfinanzierung auf», teilte die OECD weiter mit. Dies umso mehr, als die OECD für 2026 einen weiteren Rückgang der öffentlichen Entwicklungshilfe um 5,8 Prozent erwartet.

    Auch die Schweiz reduzierte ihren Beitrag zur öffentlichen Entwicklungshilfe. Im vergangenen Jahr machte er 0,36 Prozent des Bruttonationaleinkommens aus, während er 2024 noch bei 0,51 Prozent lag.

    Die Organisation Alliance Sud wirft der Schweiz daher vor, das im Legislaturprogramm festgelegte Ziel von 0,5 Prozent des BNE nicht zu erreichen, wie sie am Donnerstag mitteilte. Dies sei denn auch nicht im Sinne der Bevölkerung: Eine Umfrage der ETH Zürich besagt, dass drei Viertel der Schweizer Bevölkerung gegen eine weitere Senkung der öffentlichen Entwicklungshilfe sind.

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    Kommentare

    User #4910 (nicht angemeldet)

    Hoffentlich auch. Es reicht.

    User #6011 (nicht angemeldet)

    Drehe das was sie über die Schweizer behaupten um, was sie angeblich Befürworten und dann stimmt das Resultat. Sorry ich kenne niemanden, der Entwicklungshilfe befürwortet, wenn in der Schweiz genügend Bedürftige existieren.

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