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Bundesrat will weiterhin nicht an EU-Copernicus-Programm teilnehmen

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Bern,

Die Schweiz verzichtet auch in den nächsten Jahren auf eine Teilnahme am EU-Programm namens Copernicus zur Erdbeobachtung. Der Bundesrat begründet dies mit der angespannten Finanzlage. Das Parlament hatte für eine Teilnahme am Satellitenprogramm gestimmt.

Das EU-Programm Copernicus bietet eine breite Palette an Geoinformationen. Der Bundesrat lehnt aus Kostengründen eine Teilnahme der Schweiz weiterhin ab. (Themenbild)
Das EU-Programm Copernicus bietet eine breite Palette an Geoinformationen. Der Bundesrat lehnt aus Kostengründen eine Teilnahme der Schweiz weiterhin ab. (Themenbild) - KEYSTONE/EPA EUROPEAN SPACE AGENCY/EUROPEAN SPACE AGENCY HANDOUT

«Wegen der finanzpolitischen Lage des Bundes» – so schrieb es die Landesregierung am Freitag – soll sich die Schweiz auch 2028 bis 2034 nicht an Copernicus beteiligen. Weitere Ausführungen machte der Bundesrat nicht. Er werde aber eine Teilnahme voraussichtlich 2032 erneut prüfen.

Copernicus wurde 1998 von der EU und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gestartet. Das Programm bietet eine breite Palette an Geoinformationen, etwa im Bereich des Umwelt-Monitorings.

National- und Ständerat hatten bereits vor über vier Jahren ein klares Zeichen gesetzt für den Copernicus-Beitritt und nahmen einen entsprechenden Vorstoss diskussionslos an. Der Bundesrat weigerte sich seither aber, das Anliegen umzusetzen.

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Kommentare

edelweisz

Offiziell begründet BBern die Entscheidung mit der angespannten Finanzlage des Bundes. Die EU stellt fast alle der Copernicus-Daten weltweit kostenlos zur Verfügung. Das erlaubt uns, diese Daten wissenschaftlich und wirtschaftlich gratis zu nutzen, ohne Mitgliedsbeiträge zu zahlen. Das ist zwar einmal mehr Trittbrettfahren, da wir von der Infrastruktur und Daten profitieren, ohne uns an Entwicklungs- oder Betriebskosten zu beteiligen. Das «Schweizer-Modell» eben.

User #3494 (nicht angemeldet)

Genau ist auch viel besser wen man google Maps die Kohle reinschiebt! Kopernicus ist wenigstens Open Source, erstellt keine User Profile oder gibt daten weiter---

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