Bundesrat

    Bundesrat will kein Geld für allfällige Landesausstellung sprechen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bundesrat hat Finanzierung der nächsten Landesausstellung abgelehnt. Der Haushalt solle ab 2027 entlastet werden.

    Expo.02
    Die «Expo.02» im Jahr 2002 war die sechste Schweizer Landesausstellung. (Archivbild) - keystone

    Eine allfällige Landesausstellung in den 2030er-Jahren soll kein Geld vom Bund erhalten. Den Entscheid begründete der Bundesrat mit dem starken Druck auf die Bundesfinanzen. Die Finanzierung einer Landesausstellung würde im Widerspruch zur Notwendigkeit einer ausgabenseitigen Konsolidierung der Bundesfinanzen stehen, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte.

    Die letzte Landesausstellung, die Expo.02, habe den Bund eine Milliarde Franken gekostet. Der Haushalt solle ab 2027 entlastet werden. Zudem drohten zahlreiche Mehrbelastungen.

    Aufgaben des Bundes könnten betroffen sein

    Deshalb sei in den kommenden Jahren mit Abstrichen bei der Aufgabenerfüllung durch den Bund zu rechnen. Gleichzeitig mit diesem Beschluss eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung zum neuen Bundesgesetz über die Förderung von Landesausstellungen (LaFG), wie er weiter mitteilte.

    Das neue Gesetz lege die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine allfällige Förderung von Landesausstellungen durch den Bund fest. Laut Communiqué dürfte für die Planung und Durchführung einer Landesaustellung eine Projektträgerschaft in der Regel auf die Unterstützung öffentlicher Hand angewiesen sein.

    Das neue Gesetz regle die Prüfung und Auswahl von Projektgesuchen sowie die mögliche Bundesförderung. Die Vernehmlassung dauert bis am 16. Oktober 2025.

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    Kommentare

    User #4378 (nicht angemeldet)

    Es gibt keine Schweiz war ein Leitspruch der letzten Landesausstellung somit ist nicht einzusehen warum der Bund also wir in Zukunft solchen Unsinn finanzieren sollen.

    User #4549 (nicht angemeldet)

    Braucht es auch nicht, ist nur noch Klimaschädlich und eiene Ressourcen Verschwendung der Superlativen.

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