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Bundesrat will eine umfassende Partnerschaft mit Vietnam

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Bern,

Die Schweiz und Vietnam sollen enger zusammenrücken. Der Bundesrat will die Beziehungen mit dem südostasiatischen Land mit einer umfassenden Partnerschaft in Politik, Wirtschaft und Forschung stärken.

Vietnam gilt für die Schweiz gemäss der Südostasien-Strategie 2023-2026 als «prioritäres Partnerland» in der Region. (Im Bild: Vietnams Hauptstadt Hanoi, Archiv)
Vietnam gilt für die Schweiz gemäss der Südostasien-Strategie 2023-2026 als «prioritäres Partnerland» in der Region. (Im Bild: Vietnams Hauptstadt Hanoi, Archiv) - KEYSTONE/EPA/LUONG THAI LINH

Die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Vietnam soll auf eine neue Grundlage gestellt werden, wie die Landesregierung am Freitag mitteilte. Vietnam gilt für die Schweiz gemäss der Südostasien-Strategie 2023-2026 denn auch als «prioritäres Partnerland» in der Region.

Die Partnerschaft zielt darauf ab, den politischen Dialog zu festigen und die Wirtschaftsbeziehungen «auf eine nachhaltige und strukturierte Weise» zu vertiefen, hiess es weiter. Dies schliesse die Unterstützung für den Abschluss eines Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (Efta) und Vietnam sowie die Modernisierung des bestehenden Investitionsschutzabkommens ein.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut dem Bundesrat auf der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung, Innovation und Technologie. Die Erklärung fördert auch Wirtschaftspartnerschaften in Sektoren wie nachhaltige Infrastruktur, erneuerbare Energien, Digitalisierung, nachhaltige Finanzwirtschaft und geistiges Eigentum. Ausserdem soll der Austausch zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder gestärkt werden.

Schliesslich soll auch die Zusammenarbeit auf multilateraler und regionaler Ebene ausgebaut werden. Genannt werden insbesondere die Vereinten Nationen (Uno), der Verband Südostasiatischer Nationen (Asean) und die Frankophonie. Beide Länder bekräftigten laut der Erklärung ihren Willen, eine rechtsbasierte internationale Ordnung zu fördern und den Multilateralismus zu stärken. Sie wollen bei globalen Herausforderungen wie regionaler Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung zusammenarbeiten.

Begründen tut dies der Bundesrat mit den wachsenden Handelsbeziehungen und der zunehmenden internationalen Bedeutung Vietnams. Regelmässige politische Konsultationen auf hoher Ebene sollen den Austausch sicherstellen.

Kommentare

User #1370 (nicht angemeldet)

Kommunisten und sozialisten passen ja auch gut zusammen, nur was gibt es dort zu Geschäften, oder braucht man einfach noch billigere humanressourcen?

User #2124 (nicht angemeldet)

Was haben wir mit Vietnam zu tun?

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