Bundesrat spricht zusätzliche Millionen für Sanierung von Altlasten
Der Bund leistet neu Beiträge an die Säuberung von mit Schadstoffen belasteten Spielplätzen und Hausgärten. Weil das bisher gesprochene Geld für die Altlastensanierung nicht reicht, hat der Bundesrat zusätzlich 180 Millionen Franken gesprochen.

Mit der Erhöhung des Verpflichtungskredits von 265 auf 445 Millionen Franken sollen dringend notwendige Sanierungen weitergeführt und Verzögerungen vermieden werden, wie die Landesregierung am Mittwoch mitteilte. Zusätzlich ist vorgesehen, die Zahlungskredite für die Jahre 2028 bis 2030 zu erhöhen – zunächst um jeweils 10 Millionen Franken für die Jahre 2028 und 2029 sowie um 20 Millionen Franken für das Jahr 2030.
Die Sanierung von Altlasten kann über den sogenannten Altlasten-Fonds unterstützt werden. Dieser wird seit 2001 über eine Abgabe auf der Ablagerung von Abfällen geäufnet.
In den vergangenen Jahren hat der Bund die Altlastenbearbeitung mit jährlich durchschnittlich 40 Millionen Franken unterstützt. In der Schweiz sind gut 2100 der bisher geschätzten 4000 Altlasten saniert. Bis Ende 2025 wurden gesamthaft 560 Millionen Franken ausbezahlt und weitere 282 Millionen Franken zugesichert.
Seit der Änderung des Umweltschutzgesetzes per 1. April 2025 gibt es neue Abgeltungen, zum Beispiel für Standorte, die durch PFAS-haltige Löschschäume verunreinigt wurden, und es gibt neu Anpassungen bei den Vergütungen, unter anderem für Schiessanlagen.










